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Konzept zur Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Bonn

Ein Mülleimer quillt über

Konzept zur Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Bonn

Die Stadtverwaltung entwickelt aktuell ein Konzept zur Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Bonn. Im Zeitraum vom 24. April bis 7. Mai konnten Sie sich hier auf Bonn-macht-mit.de beteiligen. Insgesamt wurden 188 Beiträge sowie 189 Kommentare abgegeben.

Zwischenstand (Oktober 2023)

Um das Konzept zu erarbeiten, setzt die Stadt auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen, Behörden, Kommunalpolitik, Gewerbetreibenden sowie Bürger*innen. Bei den jeweils ersten Treffen der neuen Themenreihe „Ordnungsamt vor Ort“ Anfang des Jahres kamen Besonderheiten und Örtlichkeiten der jeweiligen Stadtbezirke zur Sprache. Ende März folgte eine Kickoff-Veranstaltung mit allen für das Konzept relevanten Ämtern der Stadtverwaltung, Polizei, der bonnorange AöR, Multiplikator*innen und Verbänden.
Ihre Anregungen aus der Bürgerbeteiligung wurden im weiteren Verlauf bereits bei den Workshops berücksichtigt, welche im Juni stattgefunden haben.

Ausblick

Aktuell erarbeitet die Stadtverwaltung auf Basis aller gesammelten Erkenntnisse das Konzept. Nach Fertigstellung soll es dem Verwaltungsvorstand vorgelegt und bis Ende des Jahres 2023 zur Beratung in die politischen Gremien eingebracht werden. Abschließend soll der Rat der Stadt Bonn das Konzept verabschieden.
 

Konzeptentwicklung

Worum geht es?

Zugeschnitten auf die Stadtbezirke soll ein Konzept für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Bonn entwickelt werden.

Um das Konzept zu erarbeiten, setzt die Stadt auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen, Behörden, Kommunalpolitik, Gewerbetreibenden sowie Bürger*innen. Bei den jeweils ersten Treffen der neuen Themenreihe „Ordnungsamt vor Ort“ kamen Besonderheiten und Örtlichkeiten der jeweiligen Stadtbezirke zur Sprache. Ende März folgte eine Kickoff-Veranstaltung mit allen für das Konzept relevanten Ämtern der Stadtverwaltung, Polizei, der bonnorange AöR, Multiplikator*innen und Verbänden.

Die identifizierten Orte im Stadtgebiet sind im Folgenden aufgeführt. Sie sind nach Stadtbezirken sortiert. Als letztes werden stadtteilunabhängige Themen genannt. Hierunter sind die Themen zu verstehen, die sich immer wiederkehrend in allen Bezirken finden. Beispiele: Beschwerden über die Zustände am Rheinufer oder Beschwerden über verkehrsbehindernd abgestellte E-Scooter.

Jetzt sind Sie gefragt: 

In der Zeit vom 24. April bis zum 07. Mai 2023 nehmen wir für jeden Stadtbezirk und für stadtteilunabhängige Themen Ihre Anregungen entgegen. Dabei stehen zwei Fragestellungen im Fokus:

·        Welche Maßnahmen wären aus Ihrer Sicht an denjenigen Stellen im Stadtgebiet hilfreich, die im bisherigen Projektverlauf bereits als verbesserungsbedürftig identifiziert wurden?

·        Gibt es weitere, vergleichbare Orte in Bonn, die in das Konzept einbezogen werden sollten?

Die Anregungen werden im weiteren Projektverlauf berücksichtigt. Ziel ist es, auf die verschiedenen Örtlichkeiten in den Stadtbezirken zugeschnittene Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu planen und anschließend umzusetzen. Daher werden im Sommer 2023 in mehreren Workshops entsprechende „Steckbriefe“ für die einzelnen identifizierten Orte erarbeitet. 

Im letzten Schritt wird die Stadtverwaltung auf Basis aller gesammelten Erkenntnisse das Konzept erarbeiten, es dem Verwaltungsvorstand vorlegen und es Ende des Jahres 2023 zur Beratung in die politischen Gremien einbringen. Abschließend soll der Rat der Stadt Bonn das Konzept verabschieden.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich einloggen bzw. registrieren müssen, um an der Onlinebeteiligung teilnehmen zu können!

Orte im Stadtbezirk Bonn

Bereich rund um die Kreuzkirche, Kaiserplatz, Unterführungen rund um den Hauptbahnhof und ZOB

 

Kaiserplatz

 

Die Probleme hier sind unterschiedlich. Insbesondere kommt es immer wieder zu folgenden Rückmeldungen aus der Bürger*innenschaft: Die Plätze sind Aufenthaltsorte für Drogen- und Alkoholabhängige und es wird auch gedealt. Die Bereiche sind häufig vermüllt und werden als öffentliche Toiletten missbraucht. Die Unterführungen sind dunkel und „schmuddelig“. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden werden sie von Passant*innen gemieden. Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Fußgängerzone

Fahrräder

 

Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen, Lieferverkehre und E-Scooter konkurrieren um die   Flächen. Es gibt immer wieder Beschwerden über Vandalismus und Müll, kaputte  Gehwegplatten, Leerstände und Lager von obdachlosen Personen.  

Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedensplatz und Windeckbunker

Der Bereich ist ein Aufenthaltsort von obdachlosen Personengruppen. Vielfach werden hier auch erhebliche Mengen Alkohol konsumiert. Größere Ansammlung von Wertstoffcontainern als „Empfangsbild“ zum Eingang in die Fußgängerzone.

Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

Poppelsdorfer Allee, Poppelsdorfer Schloss und Sternwarte

Unterführung

 

Beliebter Aufenthaltsort für viele Menschen, nicht nur in den Sommermonaten. Allerdings auch ein Treffpunkt für Drogenkonsument*innen und Dealern. Die intensive Nutzung der Freiflächen führt zu Müll- und Lärmbeschwerden. Immer wieder kommt es zu Beschwerden über fehlende öffentliche Toiletten. Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tannenbusch, Düne Tannenbusch, Buschdorf, Auerberg

Die regelmäßig dort stattfinden Flohmärkte führen zu erheblichen Verkehrs- und im Nachgang zu Müllproblemen. Sperrmüll wird häufig viel zu früh und verkehrsbehindernd abgestellt. Zusätzlich gibt es Berichte über Auseinandersetzungen von konkurrierenden Dealergruppen. Die „Düne Tannenbusch“ wird als „Ablageort“ für E-Scooter und Fahrradschrott beschrieben.

Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

Bertha-von-Suttner-Platz und Umfeld, Unterführung Brüdergasse

Bertha v. Suttner

 

Der Bertha-von-Suttner-Platz ist insbesondere in den Abendstunden ein beliebter Treffpunkt von Jugendgruppen. Rund um den Platz wird mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren. Es wird von ausgeprägtem „Machogehabe“ berichtet.

Die Geschäftsinhaber*innen um das Beethovenhaus berichten von Betteln, Urinieren und Nutzung der überdachten Eingangsbereiche als Nachtlager von Obdachlosen.

Die Unterführung Brüdergasse sei zu dunkel und wird daher als gefährlich empfunden. 

Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frankenbadvorplatz

Es bestehen Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzer*innengruppen des sehr beliebten Platzes: Der Platz wird neben Eltern mit Kindern, Besucher*innen des Bades, Besucher*innen der Außengastronomie und des Kaffeerollers und Sporttreibenden  auch von  Obdachlosen, Alkoholabhängigen und Drogenkonsument*innen genutzt. Dies führt zu Auseinandersetzungen, Lärm, Müll und - insbesondere in den Nachtstunden - zu Beschwerden aus der umliegenden Nachbarschaft.

Hier können Sie uns Ihre Anregung zum Thema mitteilen.

Altstadt allgemein

Beschwerden über Lärm, Müll und Glasscherben rund um Gaststätten und Kioske. Zusätzlich gäbe es auch hier erhebliche Probleme im Vorfeld (einige Tage vor…) von Sperrmüllterminen. Der Schulhof der Marienschule würde als „Mülleimer“ für den Szenemüll genutzt. Es wird über fehlende öffentliche Toiletten geklagt.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

Johanneskreuz/Krankenhausumfeld

Im gesamten Bereich kommt es zum Konsum von Drogen, Dealen, Alkoholkonsum, Lärm, Müll, wildem Urinieren und Belästigungen, insbesondere in den Abendstunden. Teilweise wird der Bereich auch als Nachtlager genutzt.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

Orte im Stadtbezirk Bad Godesberg

Stadtpark Bad Godesberg

Pavillon

 

Im Bereich hinter der Stadthalle und um den Trinkpavillon fühlen sich Besucher*innen unsicher. Aufgrund fehlender Beleuchtung wird häufiger die Befürchtung geäußert, überfallen zu werden. Es kommt immer wieder zu Vandalismus und zur Vermüllung. Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenstadt/Fußgängerzone, Koblenzer Straße

Fußgängerzone

 

Belästigungen durch aggressives Betteln und auch vermehrten Taschendiebstählen.
Der Fußgängerzonenbereich wird als wenig einladend empfunden. Es kommt zu Taubenfütteraktionen, die die Grünflächen zerstören. Der Mix der vorhandenen Läden und Gaststätten wird als unzureichend empfunden. Bezogen auf die Koblenzer Straße wird von einem allgemeinen Unsicherheitsgefühl berichtet, da sich hier insbesondere in den Abendstunden Gruppen treffen, so dass sich Einzelpersonen „alleingelassen“ fühlen.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orte im Stadtbezirk Beuel

Konrad-Adenauer-Platz

Konrad-Adenauer-Platz

 

Es wird über ein allgemeines Unsicherheitsgefühl, insbesondere in den Abendstunden, geklagt. Die überdachten Wartebereiche und Bänke dienen als Treffpunkt für verschiedene Gruppen. Es kommt zu Beschwerden über Lärm und Müll. Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orte im Stadtbezirk Hardtberg

Rochusstraße, Fußgängerzone, Kirchvorplatz

Fußgängerzone

 

Es wird von Störung der Fußgänger*innen durch Lieferverkehre, Rad- und Rollerfahrer*innen berichtet. Unattraktives äußerliches Bild durch Leestände, defekte Gehwegplatten und Müll. Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medinghoven/Brüser Berg

Insgesamt wird über Müll, z.B. an Wertstoffinseln, zu früh herausgestellten Sperrmüll und zu viele Lieferverkehre geklagt. Außerdem gäbe es - aufgrund fehlender Alternativen - Treffpunkte für Jugendliche auf öffentlichen Flächen oder in Eingangsbereichen, was zu Lärm und weiteren Müllbeschwerden führe.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

Stadtteilunabhängige Themen

Kurze Einleitung

Bild

 

Ob überquellende Mülltonnen, zugestellte Fahrradständer, vermüllte Wertstoffinseln, wild abgestellte E-Scooter oder zugeparkte Fußwege – diese Themen kommen in allen Stadtbezirken vor. Hier haben Sie die Gelegenheit, diese Problemliste zu konkretisieren oder auch zu ergänzen und Ihre Anregungen dazu mitzuteilen. Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schrott- und Fundfahrräder

Fahrrad

 

Teilweise versperren liegengebliebene Fahrräder über längere Zeit hinweg Fahrradständer und auch Fußwege. Besonders störend ist laut den Beschwerden, dass sie lange liegenbleiben, selbst wenn sie offensichtlich „Schrott“ sind sowohl an den Fahrradständern als auch an Laternen oder in Grünflächen. Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freilaufende Hunde

Nach den bei der Stadtverwaltung eingehenden Beschwerden werden freilaufende Hunde von vielen gerade auf allgemein zugänglichen Grünflächen als problematisch empfunden. Auch auf Ansprache würden viele Besitzer*innen kaum Problembewusstsein zeigen.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

Schulhöfe, Sportplätze und Spielplätze

Schulhöfe, Sportplätze und auch Kinderspielplätze sind beliebte Freiflächen, die gerne auch als Treffpunkt genutzt werden. Hierbei kommt es häufig zu Lärm und Vermüllung, was sowohl zu Beschwerden als auch zu Nutzungseinschränkungen für die eigentlich vorgesehenen Besucher*innen und Nutzer*innen führt. Als besonders problematisch stellt sich die Nutzung von Kinderspielplätzen als Drogenumschlags- und -konsumraum dar.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

Verkehrsthemen

Räder

 

Ein ständiges Ärgernis aus der Sicht von vielen Beschwerdeführer*innen:

  • zugeparkte Geh- und Radwege,
  • zu schnell fahrende Pkw in Wohnbereichen
  • im Weg liegende Leihräder und E-Scooter.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

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Rheinaue und Rheinuferbereiche

Die Rheinaue ist als beliebter Freizeittreffpunkt immer wieder auch ein Ort, der zu Beschwerden Anlass gibt, wie z.B. über wildes Grillen, lautes Feiern und Zurücklassen von Müll.

Ebenso gibt es immer wieder Konflikte zwischen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, die beide die Wege für sich in Anspruch nehmen und sich, laut immer wiederkehrenden Beschwerden, teilweise sehr rücksichtslos verhalten.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete (z.B. Ennert, Rodderberg, Siegaue, Derletal…)

Die Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete sollen dem Schutz der Natur und der Erholung dienen. Ein häufiger Grund für Beschwerden sind hier Müll, wild am Rande oder im Naturschutzgebiet geparkte Pkw, Mountainbikefahrer*innen, die durch die Naturschutzgebiete fahren und freilaufende Hunde.

Hier können Sie uns Ihre Anregungen zum Thema mitteilen.

 

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Ihre stadtteilunabhängigen Anregungen

38 Beiträge 44 Kommentare 109 Bewertungen

In der Zeit vom 24. April bis zum 07. Mai 2023 konnten Sie uns hier Ihre Anregungen für stadtteilunabhängige Themen mitteilen.

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