Seilbahn Venusberg - bis Schießbergweg in Bonn-Ramersdorf
Die Verwaltung prüft derzeit die Realisierung eines seilgeführten öffentlichen Verkehrsmittels, das eine Verbindung zwischen dem Venusberg mit seinem Wohnstandort, den Naherholungsflächen und den Kliniken mit dem im Tal liegenden Siedlungsbereichen mit ihren ÖPNV/SPNV-Trassen links- und rechtsrheinisch herstellen soll. Dazu wurden eine Machbarkeitsstudie positiv abgeschlossen und eine begleitende Bürgerbeteiligung durchgeführt. Eine vorläufige volkswirtschaftliche Nutzen-/ Kosten-Untersuchung (standardisierte Bewertung) wurde zwischenzeitlich durchgeführt und mit positivem Ergebnis abgeschlossen.
Stand des Vorhabens
Aktueller Bearbeitungsstand
Im Mai 2025 hat das Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart die Arbeit als Programmsteuerer für die Bonner Seilbahn übernommen. Damit tritt das innovative Verkehrsprojekt in die nächste Phase ein. Im Verlauf der derzeit stattfindenden Übergabe werden auch Zeitplan und Kostenrahmen konkretisiert und angepasst, das gilt zudem für die standardisierte Bewertung, die ebenfalls aktualisiert wird. Im Anschluss daran steht die sogenannte funktionale Ausschreibung im Mittelpunkt, dann kann ein Seilbahnhersteller beauftragt werden.
Geplante Schritte
Im nachgelagerten Planfeststellungsverfahren, mit dem Baurecht geschaffen wird, werden die Interessen von Anliegerinnen und Anliegern entlang der Trasse und Trägern öffentlicher Belange geprüft und abgewogen. Die Dauer des Verfahrens kann erfahrungsgemäß stark variieren und nicht seriös vorhergesagt werden. Der Bau der Seilbahn selbst wird eine vergleichsweise kurze Zeit in Anspruch nehmen, da alle Bestandteile einer Seilbahn in der Fabrik nach Standardverfahren vorgefertigt werden und nur die Stationen sowie Fundamente der Stützen vor Ort zu errichten sind. Auch der Zeitpunkt der möglichen Inbetriebnahme wird von Drees & Sommer mit bewertet.
Vorhabeninformationen
Räumliche Lage
Venusberg bis Schießbergweg in Bonn-Ramersdorf
Politischer Beschluss
DS-Nr. 1511829EB8, 1513736, 1610751, 1711646AA2, 220975
Voraussichtliche Kosten
Kosten der Beteiligung: Ca. 240.000 € bis 2025 einschließlich - weitere laufende Kosten bis Projektende sind noch nicht kalkuliert.
Weitere Informationen
unter www.bonn-macht-mit.de
Beteiligung
Beschreibung des Verfahrens
Weiterführung eines bereits bestehenden Vorhabens, Aufnahme in die Vorhabenliste erfolgt nachrichtlich. Ein komplexes Beteiligungsverfahren wird vorgesehen, weil das Interesse von einer Vielzahl von Einwohnerinnen und Einwohnern angenommen werden kann und es ein Planungsvorhaben von besonderer Bedeutung ist. Es sind bereits mehrere Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt worden. Darüber hinaus stehen den Bürgerinnen und Bürgern weitere Informationen auf der Internetseite www.bonn-macht-mit.de zur Verfügung.
Kontakt
Björn Schmidt-Markoski, Tiefbauamt (Amt 66-VA6), Telefon: 0228 - 77 4167, E-Mail: Bjoern.schmidt-markoski@bonn.de