Wo sind eigentlich die Umweltverbände?
Wo sind eigentlich die Umweltverbände? Der BUND, der NABU, die Bürgeraktion Umweltschutz Bonn usw. Immerhin geht es hier auch um Landschaftsschutzgebiete, die vom Seilbahnbau betroffen wären.
Wo sind eigentlich die Umweltverbände? Der BUND, der NABU, die Bürgeraktion Umweltschutz Bonn usw. Immerhin geht es hier auch um Landschaftsschutzgebiete, die vom Seilbahnbau betroffen wären.
Kommentare
am 31. Mai. 2017
at 13:00Uhr
Breuer
Die Umweltverbände haben sich FÜR die Seilbahn ausgesprochen. Es ist eine ökologische und nachhaltige Lösung. Mehr Autos - das ist ein Problem für das Naturschutzgebiet.
am 31. Mai. 2017
at 15:24Uhr
Umweltverbände
Die Umweltverbände haben sich für die Seilbahn ausgesprochen, weil Prof. Monheim, der Seilbahnlobbyist und derjenige, der nach eigenen Angaben die Firma Doppelmayr in seiner Expansionsstrategie berät, sehr gut mit den Umwelt- und Fahrradverbänden vernetzt ist.
M.E. ist eine Seilbahn alles andere als ökologisch, denn die Unmengen an Strom, die eine Seilbahn im 18-Stunden-Betrieb verbraucht, werden im Kraftwerk hergestellt. Wenn Ökostrom verwendet würde, sähe dies natürlich anders aus.
Ist es übrigens ökologisch, wenn ggf. hoch zum Venusberg eine Schneise geschlagen werden müsste oder mindestens ein paar Bäume gefällt werden? Welches alternative Rettungskonzept im Falle einer Betriebsstörung ist denn ansonsten vorgesehen? Eine Rettungsaktion vom Seil aus, ist nach meinem Kenntnisstand bei einer 1-S-Seilbahn nicht möglich.
am 01. Jun. 2017
at 09:28Uhr
UVP
Ich gehe stark davon aus, dass diese Auswirkungen im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung beleuchtet werden?!?
am 06. Jun. 2017
at 18:24Uhr
Umweltverbände und Verkehrsclubs
Natürlich diskutieren auch die Umweltverbände sowie Verkehrsclubs wie ADFC und VCD die Seilbahn. Sie tun das aber nicht mit weitgehend emotionalen Argumenten, sondern wägen besonnen die Argumenten für und gegen die Seilbahn ab und werden das Ergebnis ihrer Überlegungen beizeiten in die öffentliche Diskussion einbringen. Klar ist aber: Eine Seilbahn muss einen nennenswerten Beitrag zu einer Verkehrswende darstellen und muss attraktiv genug sein, damit möglichst viele Autofahrer auf eine Seilbahn umsteigen. Es geht nicht darum, das Busangebot aus Richtung Innenstadt auf den Venusberg zu verschlechtern, sondern um einen Beitrag zur Verringerung des Autoverkehrs.
Karl-Heinz Rochlitz
am 10. Jun. 2017
at 13:42Uhr
Die Zeit ist reif
Die Zeit ist reif, daß die Umweltverbände sich positionieren, schließlich hatte sie 2 Jahre Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Im Übrigen hat Herr Baum, Mitautor der Machbarkeitsstudie ganz klar gesagt, daß zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Seilbahn andere Linien des ÖPNV reduziert werden sollten... (Thema "Kanibalismus")