Grundsätze einer klimaangepassten und biodiversitätsfördernden Stadtentwicklung berücksichtigen

Beteiligung zum Bebauungsplan Nr. 6325-1 Kölnstr./ Otto-Hahn-Str.

Grundsätze einer klimaangepassten und biodiversitätsfördernden Stadtentwicklung berücksichtigen

Vor dem Hintergrund zunehmender Hitzeperioden und häufiger Starkregenereignisse wird angeregt, die oberirdischen Stellplätze des Lebensmittelvollsortimenters mit Rasengittersteinen oder vergleichbaren wasserdurchlässigen Belägen auszuführen. Diese reduzieren die Flächenversiegelung, fördern die Versickerung von Niederschlagswasser, entlasten die Kanalisation und tragen durch geringere Aufheizung sowie Verdunstungskühlung zu einem besseren Mikroklima bei. Die Wirkung sollte durch schattenspendende Bäume sowie Dachbegrünung und/oder Photovoltaikanlagen ergänzt werden. Zudem wird angeregt, Schottergärten in der Anlage zu verbieten, da sie sich stark aufheizen und ökologisch nachteilig sind. Ferner sollte auf invasive Pflanzen wie Kirschlorbeer verzichtet werden (Neupflanzung in der Schweiz nun verboten!) und stattdessen die Verwendung heimischer Gehölze (z. B. Hainbuche, Feldahorn, Weißdorn oder Liguster) festgesetzt werden. Diese fördern die Biodiversität, bieten Lebensraum für Insekten und Vögel und verhindern die Ausbreitung invasiver Arten.

Beispiel Parkplatz: https://sponge-city.info/projekte/abflussloser-parkplatz-bern/

Quellen (Auswahl):
Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/klimaresiliente-schwammstaedte
Umweltbundesamt: https://www.bundesumweltministerium.de/insektenschutz/steinwueste-schot…
Schweizerische Eidgenossenschaft / BAFU: https://www.bafu.admin.ch/de/anderung-im-umgang-mit-invasiven-gebietsfr…

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