Bezahlbaren Wohnraum schaffen und halten.

Handlungskonzept Wohnen Bonn

Bezahlbaren Wohnraum schaffen und halten.

Wie im Handlungskonzept dargelegt, gehen die verfügbaren Wohnungen auf dem Mietmarkt in Bonn, trotz allgemeinen Wohnungszuwachs zurück. Dies verschärft die Situation für die Gruppe unserer Bürgerinnen und Bürger, die nicht in der Lage sind sich Eigentum zu leisten. Da diese Gruppe tendenziell weiter wächst, ist es wichtig primär dort anzusetzen.

Die Angebotsmieten sind von "12,58 €/m2 Nettokaltmiete im Jahr 2023 um rund +7,6% auf 13,54
€/m2 Nettokaltmiete im Jahr 2025" gestiegen. Um diesen Trend umzukehren, ist es wichtig, dass die Stadt mit ihren am Markt tätigen Akteuren (Vebowag, sowie Stadtentwicklungsgesellschaft Bonn mbH (SEG)) deutlich mehr Mietwohnungen in eigener Hand schafft und diese zu günstigeren Konditionen als der übrige Mietmarkt in Bonn anbietet. Der Mietmarkt kann sich nur dadurch langfristig entspannen.

Indem die städtischen Akteure nicht profitmaximierend agieren und ein größeres preiswerteres Angebot schaffen sorgt dies für fallende Preise im übrigen Mietmarkt. Darüber hinaus ist dieser Ansatz ein besseres langfristiges Investment zu sehen, als sich durch Subventionen zeitlich begrenzt günstigeren Mietraum teuer zu erkaufen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Maßnahmen M 3.3 bis M3.5 in der höchsten und nicht in der niedrigsten Priotitätsstufe eingeordnet werden müssen (in städtischer Hand wirken diese Punkte auch unter 5.4), damit die Kostenreduktion des Wohnraums für die niedrigeren Einkommensklassen überhaupt spürbar werden kann.

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