Anregungen des Naturschutzbeirats
Der AK Bauleitplanung des Naturschutzbeirats der Stadt regt an:
Der Umgang mit Niederschlagswasser ist nicht abschließend geklärt. Aus Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes sind wichtig:
1. Dachbegrünung nur mit einheimischen Arten,
2. Zisternen die Dachablaufwasser und Oberflächenwasser aufnehmen für Bewässerung der Dachbegrünung in Trockenperioden.
3. Naturnahe Retentionsflächen und Sickermulden, die multifunktional auch der Biodiversitätsförderung dienen, ggf. auch im nahe gelegenen Rheinauenpark.
Die Vorgaben der Vogelwarte Sempach zu den Feldern Licht und Glas sind im städtebaulichen Vertrag verbindlich festzulegen. Das Vorkommen von Arten in den vorhandenen Bäumen sollte unabhängig von eventuell geplanten Fällungen in einem Artenschutzgutachten überprüft werden, insbesondere die Spechthöhlen auf Vorkommen von Spechten und Höhlenbrütern/Fledermäusen. Dass bei einer Begehung im November ohne detaillierte Untersuchung dieser Bereiche planungsrelevante Arten nicht gefunden wurden, ist nahe liegend. Die Nähe des Rheinauenparks lässt vermuten, dass diese auch hier vorkommen können. Deshalb halten wir hier eine ASP2 für angezeigt. Nisthilfen für Gebäude- und Höhlenbrüter werden empfohlen.
Wir empfehlen auf Grund der zu erwartenden Schadstoff- und Wärmebelastungen für die Bewohner den Baumbestand weitestmöglich zu schonen. Die im Bebauungsplan festgesetzten Baumstandorte sollten dauerhaft gesichert werden.
(Kurzfassung der Stellungnahme für die frühzeitige Beteiligung)