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Bewegung verbindet. Bonn bleibt Mobil.„Botschafterin der Mobilität"

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Bewegung verbindet. Bonn bleibt Mobil.„Botschafterin der Mobilität"

Beuel

Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden?
Besuchsdienst zum aufklären, anschauen, mitmachen und Probefahrt von Elektromobile für mehr Teilhabe von älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen in Bonn Beuel, Bonn
In Bonn leben viele ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, die sich kaum noch selbstständig im öffentlichen Raum bewegen können. Für sie sind bereits kurze Wege beschwerlich oder gar nicht mehr möglich, auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind dann keine Alternative mehr. Wenn Kraft, Mobilität vor kurz oder lang nicht ausreichen. Die Folge: Einsamkeit, Isolation und ein Verlust an gesellschaftlicher Teilhabe. Verlust an Gesundheit.

Mein Projekt setzt genau hier an: Ich möchte mit einem kleinen Elektromobil-Team Menschen direkt zu Hause besuchen, sie aufklären und konkret unterstützen, damit sie (wieder) Zugang zu ihrem Viertel, ihrer Stadt haben, Sei es für Besuche auf dem Wochenmarkt, im Café oder bei Veranstaltungen, die Suche nach Informationen und um sozialen Kontakten zu Knöpfen, zu erhalten.

Einsamkeit bekämpfen: Durch persönliche Besuche und Aufklärung, Beratung vor Ort entsteht und neue Perspektive. Viele Mobilitätseingeschränkte, so wie auch Ärzte, ist nicht bewusst, dass Elektromobile bei der Krankenkasse beantragt werden können.

Ist ihn der Weg zu weit kommen wir zu ihn, direkt vor Ort statt im Industriegebiet: Sanitätshäuser mit Teststrecken sind oft zu weit entfernt. Diese Hürde wollen wir abbauen, indem wir mit einem Elektromobil zu den Menschen kommen.

Sensibilisierung im Stadtbild: Elektromobilität im Alltag sichtbar machen, als ein Zeichen dafür, dass Teilhabe auch mit Einschränkungen möglich ist. Inklusion!!
Auch Elektromobile als ausleihbares Transport mittel für den Stadtkern (ähnlich wie u.a. Fahrräder) wäre ein weitere Schritt zu Inklusion.

Ablauf und Umsetzung

Mobile Beratung und Besuchsdienst:
Ein kleines, ehrenamtlich unterstütztes Team besucht Menschen mit Mobilitätsproblemen in Beuel und auch gern den gesamten Bonner Stadtgebiet. Auch Altenheime auf Festen usw. Dabei werden Möglichkeiten für Elektromobile erklärt und bei Wunsch eine kurze Probefahrt vor Ort ermöglicht. Geholfen wird bei der Antragstellung.

Benötigte Ressourcen

Digitale & telefonische Technische Ausstattung für Information und Buchung:
Für Angehörige, Nachbar:innen oder Betroffene selbst wird ein einfacher Zugang geschaffen – über Telefon oder eine barrierearme Internetseite.

Infomaterial für Hausärzte, soziale Dienste und Multiplikator:in

Aufbau eines kleinen Stützpunkts:
Für Lagerung und Ladestation (z. B. in einem Stadtteilzentrum oder einer sozialen Einrichtung).

2 Elektromobile (möglichst als Leihgabe von Sanitätshäusern oder durch Förderung) sonst ca. 6000€

Es geht um mehr als Technik – es geht um Lebensqualität, Würde und gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion für alle!!!

Ich stelle mich gern zu Verfügung Botschafterin der Mobilität werden, für all jene, die ihre Wohnung kaum noch verlassen können, aber trotzdem dazugehören.
Mit diesem Projekt möchte ich Wege eröffnen, Mut machen, informieren und ganz praktisch helfen. Später Touren anbieten, Menschen verbinden. Damit Bonn eine Stadt für alle bleibt – auch für die, deren Radius kleiner geworden ist.

Wo soll das Projekt umgesetzt werden?
Das Projekt bezieht sich auf den ganzer Beueler Bezirk und nach guter Anlaufphase auch gern da drüber hinaus

Das Projekt…
soll durch die Verwaltung umgesetzt werden

Kostenprognose: Von welchen Kosten gehe ich aus?
Wenn es als ehrenamtliche Tätigkeit startet kann ich mir vorstellen, dass 8000 Euro reichen könnte. Ganz besonders, wenn es Unterstützung für den 2 Elektromobile gibt durch z.B. Nachlass von den Sanitätshäusern/Anbietern

Kommentare

Gespeichert von Michaela Kamp am So., 27.07.2025 - 07:56

👍

Gespeichert von Antje Klatte-Wahl am So., 27.07.2025 - 16:40

Ich finde, dies ist eine ganz tolle Idee, die unterstützt werden sollte. Es ist so wichtig, dass auch die Leute, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, weiter am Leben teilnehmen können. Viele wissen gar nicht, dass sie solche Möglichkeiten haben. Deshalb ist es wichtig, dass sie darüber informiert werden und sie vielleicht noch Unterstützung erhalten, wenn sie sich tatsächlich dafür entscheiden. Es geht ja nicht nur darum, über solche Möglichkeiten informiert zu werden, sondern auch den Mut zu haben, sich einerseits darum zu kümmern und andererseits schließlich auch sich auf diese Geräte zu trauen und schlussendlich auch wieder unter die Leute zu gehen. Das würde so vielen Menschen helfen. Ich wünsche diesem Projekt alles Gute und hoffe, dass es die Unterstützung bekommt, die es verdient! 🍀🍀🍀

Gespeichert von Heinke Güdemann am So., 27.07.2025 - 21:23

Absolu begrüßenswert, man denke nur an sich selbst, wenn es einem im Alter tatsächlich passiert, am gesellschaftlichen Leben nicht mehr tellnehmen zu können….. Wer wagt da für sich selbst günstige Prognosen aufzustellen???
Nicht immer bleibt man verschont….

Gespeichert von Christine Körner am So., 27.07.2025 - 22:57

Gute Idee, die unterstützt werden sollte!
Oft fehlt es älteren wie gesundheitlich beeinträchtigten Menschen mit Mobilitätsproblemen generell an Informationen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, an persönlicher ausführlicher Beratung, und anschließender Hilfe und Unterstützung bei der praktischen Umsetzung.
Wie man den Wahlwerbe-Flyern von Kandidaten für die Bonner OB Wahl entnehmen kann, will man sich vor Ort einsetzen, für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung: durch fördern mit speziell angepassten Angeboten. - Dieses Projekt und Engagement sollte unterstützt und gefördert werden!

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