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Bebauung ja, aber mit Augenmaß und zukunftssicher! Teil 1

Beteiligung im Planverfahren: Bebauungsplan Nr. 6523-2 Arminiusstraße

Bebauung ja, aber mit Augenmaß und zukunftssicher! Teil 1

Der Versuch, den Individualverkehr durch den „Parkplatzdruck“ auf Fahrräder und den ÖPNV zu verlagern bleibt ein frommer Wunsch. Bundesbeschäftigte kommen tlw. aus Umland (Eifel, Westerwald).
-Die Bebauung fügt sich unzureichend in den Bestand ein. Es sind zu viele Wohnungen, das verkraftet das Viertel nicht.
-Die Bebauung ist mit tlw. 5 Geschossen zu hoch. Der Begriff Vollgeschosse ist reine Kosmetik. Staffelgeschosse nehmen den Vollg. nur wenig von der Optik ab. Dieses Baumaß ist zu hoch, => Verschattung der Bestandsgebäude.
-Die Frischluftschneisen werden kurzfristigen Überlegungen geopfert.
-Es wird jetzt mit Hochdruck versucht mit dieser überzogenen Bebauung das auszugleichen, was man Jahrzehnte versäumt hat.
-Bei der Erhaltung des Baumbestandes sollte ein sehr strenger Maßstab angelegt werden.
-Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan beinhaltet strukturell die Unterbewertung der Anliegerinteressen, da die Stadtverwaltung die Individualinteressen und auch das öffentliche Interesse beachtet, sondern die Vorlagen des Investors prüft. Darin liegt zwar der Vorteil der Ressourceneinsparung seitens der Stadt. Diese Personalknappheit aber auch dazu, den Vorlagen des Investors fehlerträchtig zu folgen.
-In Anbetracht der erheblichen Bedenken sollte auf die Einwände der Bevölkerung und auch der Anwohner eingegangen werden. Ansonsten wird das Bauvorhaben, durch Widersprüche und ggfs. auch Klagen der Anwohner ins Gegenteil verkehrt. Das Vorhaben wird sich erheblich verzögern.

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