Handlungsfeld Wirtschaft - Steckbriefe
Steckbrief 3.1.1. - Pilotprojekt für klimafreundliche Beschaffung
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.1 Stadt als Vorbild: Die klimaneutrale Verwaltung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2026 | Ende (Jahr): 2027 |
| Beschreibung |
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Durch klimafreundliche Beschaffung können öffentliche Verwaltungen ihre Klimaziele verfolgen und zusätzlich die klimaneutrale Transformation der Wirtschaft unterstützen. Im ersten Schritt soll im SGB, das zahlreiche klimarelevante Beschaffungsprozesse verantwortet, ein neues Instrument zur Bewertung von Emissionen entlang der Lieferkette eingeführt werden. In diesem Pilotprojekt sollen Klimaschutz-Mindestkriterien in den Vergabeunterlagen festgelegt sowie eine Beschleunigung eines Eilprojektes in Form einer „Gesamtvergabe“ erreicht werden. Bei der Vergabe wird die sog. „CO2-Performance Ladder“ – ein Instrument, das EU-weit bereits über 2.000 Kommunen erfolgreich einsetzen – oder ein vergleichbares System eingesetzt. Dafür wird ein Workshop mit Fachexpert*innen durchgeführt. Eine rechtliche Prüfung durch das Referat Vergabedienste stellt sicher, dass Entscheidungen, die auf Basis eines solchen Systems getroffen werden, nicht von Wettbewerbsunternehmen im Verfahren angefochten werden können. Eine rechtssichere und gleichsam klimafreundliche Beschaffung soll damit gewährleistet werden. Mittelfristiges Ziel ist es, die Verfahrensarten in einer kommunalen Satzung festzulegen, um so sozial-ökologische und wirtschaftliche Beschaffungsprozesse zu ermöglichen. In der Umsetzung sind folgende Maßnahmen erforderlich:
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| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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Die Einführung eines Instrumentes für klimafreundliche Beschaffung dient dazu, dass Beschaffungsprozesse einfach und wirksam die CO2-Emissionen in der Lieferkette reduzieren. Das geschieht z. B. durch:
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| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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| – |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Beratungs- und Informationsangebote für Start-Ups und Bestandsunternehmen Klimapartnerschaft mit der Wirtschaft Fachbetriebe und Ausbildungsberufe zum Klima-Umbau der Stadt fördern Projektname: – |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | – | 10.000 | 5.000 | – | – |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.2.1. - Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.3 Gewerbe, Handel, Dienstleistung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2024 | Ende (Jahr): fortlaufend |
| Beschreibung |
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Zur Unterstützung der Unternehmen bei der Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs und der sich daraus ergebenden THG-Emissionen wurde in bestehenden Gewerbegebieten ein Gewerbegebietsmanagement eingeführt, welches auch das Thema Begrünung bearbeitet. Das Management fungiert dabei als Ansprechpartner, Koordinator, Begleiter und Förderlotse und agiert sowohl auf einzelbetrieblicher als auch Gebietsebene. Pro Quartal wird eine Veranstaltung angeboten, digital oder vor Ort. Es werden zwei Formate durchgeführt: Unternehmensfrühstück und externe Referent*innen Es wurde beschlossen, zunächst zwei Gewerbegebiete (Bonn Beuel+, Bonn West) zu betreuen und diese Auswahl ggf. jährlich zu erweitern und stets anzupassen. Geplant ist zudem:
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| Meilensteine |
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Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Durch Gewerbegebietsgespräche sowie Vernetzung mit anderen Gewerbetreibenden und einzelnen Beratungen werden die Unternehmer*innen dazu animiert, in Klimaschutzmaßnahmen und Klimaanpassungsmaßnahmen zu investieren, damit der eigene Betrieb perspektivisch Klimaneutralität erreicht. Hierbei sollen Synergieeffekte zwischen den Unternehmen entstehen. Mittel- und langfristig sollen die Investitionen in den Klimaschutz Unternehmen auch wettbewerbsfähiger machen (u. a. durch bessere Energieeffizienz und/oder selbstproduzierten Strom und/oder Wärme). |
| Zielgruppe(n) |
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| Bonner Unternehmen in Gewerbegebieten |
| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen Klimapartnerschaft mit der Wirtschaft Offensive für klimarelevante Ausbildungen und Fachbetriebe Projektname: Beratungs- und Informationsangebote der Wirtschaftsförderung, Klimapartnerschaften sowie Kooperationen bzgl. Fachkräfte, Klimaanpassungsstrategie, Schwammstadtkonzept, Hitzeaktionsplan |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 50.000 | 50.000 | 51.500 | 53.045 | 54.636 |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.2.2. - Offensive für klimarelevante Ausbildungen und Fachbetriebe
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.2 Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2023 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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Die „Ausbildungsoffensive“ hat das Ziel, Fachkräftebedarfe in klimarelevanten Berufen zu adressieren und aufbauend auf bestehenden lokalen und regionalen Strukturen neue Aktivitäten durchzuführen. Konkret besteht der Steckbrief aus den folgenden Komponenten: 1. Kampagne für Eltern und Schulen mit dem Arbeitstitel „Green Futures (Erfolgreich vor Ort: Eine sichere Ausbildung für unsere Erde)“ 2. Angebote für Schülerinnen und Schüler (z. B. „Komm auf Tour“, ein Projekt zur Stärkenentdeckung, Solarcamps, Girls Day/Boys Day, etc.) 3. Veranstaltungsreihe: Wissen, das wirkt – Weiterbildung für Handwerksunternehmen 4. Optionale Bausteine:
Fortschritte und Ergebnisse fließen u. a. in die jährliche Klimaplanberichterstattung und den Klimakompass ein. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Standortentwicklung |
| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Schulische Klimabildung Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen Projektname: – |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 100.000 | 65.000 | 66.950 | 68.958,50 | 71.027,26 |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.3.1. - Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.3 Gewerbe, Handel, Dienstleistung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2023 | Ende (Jahr): fortlaufend |
| Beschreibung |
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Es wurde ein kommunales Beratungs- und Informationsangebot für Unternehmen in Bonn zum nachhaltigen Wirtschaften etabliert. Die Beratung betrachtet Klimaschutz entlang des gesamten Prozesses: von der Bestandsaufnahme und CO2-Bilanzierung über die strategische Planung und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen bis zu deren Evaluation. Die Angebote werden unter dem Dach des Nachhaltigkeits-Hub Region Bonn kommuniziert und beworben. Beratung und Unterstützung gibt es für die Themenfelder Fördermittellandschaft, Gebäudeenergie, Begrünung und Klimaanpassung, Erneuerbare Energien, Mobilität, Ressourcenschonung und Produktion. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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DS 240557 – Mitteilungsvorlage - Zwischenstand zur Umsetzung der von der Wirtschaftsförderung zu koordinierenden Projekten aus dem Klimaplan |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Pilotprojekt für klimafreundliche Beschaffung Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten Offensive für klimarelevante Ausbildungen und Fachbetriebe Förderung betriebliches Mobilitätsmanagement in Bonner Unternehmen und Institutionen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis Klimapartnerschaft mit der Wirtschaft Projektname: Nachhaltigkeitshub |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 10.000 | 10.000 | 10.485 | 10.800 | 11.124 |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.3.2. - Förderung betriebliches Mobilitätsmanagement in Bonner Unternehmen und Institutionen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.3 Gewerbe, Handel, Dienstleistung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): laufend | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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Ergänzend zum Mobilitätsmanagement in Verwaltung und kommunalen Unternehmen wird ein kontinuierliches, zielgruppen- und standortbezogenes Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) für Bonner sowie im Rhein-Sieg-Kreis ansässige Unternehmen und Einrichtungen als kommunale Aufgabe etabliert. Das Programm „Jobwärts“ wird unter dem Namen „moveBonn“ fortgeführt und um neue Aktivitäten erweitert. Eine in der Verwaltung angesiedelte Anlaufstelle unterstützt Unternehmen, Forschungs- und Bundeseinrichtungen bei der Einführung eines BMM durch inhaltliche und organisatorische Beratung sowie kostenfreie Angebote. Sie arbeitet eng mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und weiteren Partnern zusammen. Künftig liegt ein Schwerpunkt auf der Vernetzung der Arbeitgebenden mit regionalen Akteuren und der Information über Baumaßnahmen und Verkehrseinschränkungen. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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Ziel der Aktivität ist die Unterstützung von Unternehmen, Forschungs- und Bundeseinrichtungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis bei der klimaschonenden Organisation ihrer Verkehre. Ein hohes Maß an betrieblicher Mobilität soll mit möglichst wenig Verkehr, geringerem Energieverbrauch und reduzierten CO₂-Emissionen erreicht werden. Im Fokus steht die Entlastung der Hauptverkehrszeiten, indem mehr Beschäftigte nachhaltige Pendelmöglichkeiten wie Fahrrad, Bus, Bahn oder Fahrgemeinschaften nutzen. moveBonn unterstützt Arbeitgebende dabei durch Mobilitätsberatung, individuelle Analysen, Fachvorträge, Schulungen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement und regelmäßige Netzwerktreffen. |
| Zielgruppe(n) |
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| In Bonn und der Region ansässige Unternehmen, Forschungs- und Bundeseinrichtungen sowie Kommunen |
| Indikatoren |
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| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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DS 220492-03 – Weiterführung des JOBWÄRTS-Programms DS 241618 – Neues Konzept |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Parkraummanagement und Quartiersparken Konzeptuelle Planung und Organisation urbaner Wirtschaftsverkehre Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft Projektname: – |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 276.800 | 266.400 | 250.000 | 257.500 | 265.000 |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.3.3. - Klimapartnerschaft mit der Wirtschaft
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.3 Gewerbe, Handel, Dienstleistung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2024 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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Die Bonner „Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft“ sind im Jahr 2025 gestartet und stellen eine freiwillige Selbstverpflichtung von Pionier-Unternehmen dar. Die ursprüngliche Zielgruppe der energieintensiven Industrieunternehmen wird auf die Bonner Wirtschaft (Fokus > 50 Mitarbeiter*innen) insgesamt erweitert. Bonner Klimapartner aus dem Bereich der Wirtschaft müssen mehrere Kriterien erfüllen:
Das Engagement der Klimapartner wird öffentlichkeitswirksam kommuniziert, z. B. über die Kanäle der Stadt (Website, Social Media, Pressearbeit) sowie durch weitere Presseformate und eigene Aktivitäten der Klimapartner. So wird gezeigt, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg gemeinsam gelingen können. Die Klimapartner Wirtschaft dienen als Vorbild für weitere Klimapartnerschaften der Stadt Bonn (z. B. im Bereich Wohnungswirtschaft) und arbeiten eng zusammen. Mit diesem Steckbrief werden Vorschläge aus dem Klima-Aktionsplan von "Bonn4Future" aufgegriffen. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Hebung von Energieeinspar- und THG-Minderungspotenzialen bei den Bonner Unternehmen durch technische Maßnahmen sowie Verhaltensänderungen der Beschäftigten. |
| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten Offensive für klimarelevante Ausbildungen und Fachbetriebe Beratungs- und Informationsangebote für Unternehmen Projektname: Nachhaltigkeitshub |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 10.000 | 10.000 | 10.485 | 10.800 | 11.124 |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.5.1. - Bonner Gebäude-Materialkataster Urban Mining
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.5 Abfall- und Kreislaufwirtschaft |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2026 | Ende (Jahr): 2028 |
| Beschreibung |
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Ein Gebäude-Materialkataster mit zugehörigem Materialpass erfasst detailliert Qualität, Herkunft und Lage verbauter Materialien und ermöglicht deren Rückgewinnung und Recycling im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Für Bonns öffentliche Gebäude wird ein solches Kataster aufgebaut und fortlaufend um Neubauten ergänzt. Mittelfristig soll es auf alle Wohn- und Nichtwohngebäude ausgeweitet werden. Für die Umsetzung werden Fördermittel, etwa aus dem Programm Circular Economy – CircularCities.NRW, eingeworben, da städtische Mittel nicht ausreichen. |
| Meilensteine |
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Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Mit einem Gebäude-Materialkataster wird eine Grundlage für die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft geschaffen, die zu einer deutlichen Steigerung der Wiederverwendung von Materialien und der Weiterverarbeitung heute verbauter Ressourcen führt. Dadurch werden auch die qualitativ hochwertige Wiederaufbereitung und der Einsatz von Recycling-Materialien gefördert. |
| Zielgruppe(n) |
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| Öffentliche Gebäude, Verwaltungsgebäude und Gebäude der kommunalen Unternehmen in Bonn |
| Indikatoren |
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Noch nicht definiert, ggf. messbar anhand von:
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| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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| DS 222006-84 – Änderungsanträge der Koalition: Zielbeschluss Bonner Klimaplan (Antrag zur Vorlage 222006) |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand Projektname: – |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 200.000 | 200.000 | 100.000 | 100.000 | – |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 3.6.1. - Stärkung der örtlichen Landwirtschaft und Ernährung: Potenzialanalyse, Informationskampagne, Förderprogramm und neue Ernährungsräume
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 3 Wirtschaft | 3.6 Landwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2025 | Ende (Jahr): 2028 |
| Beschreibung |
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Die Stadt Bonn fördert seit Jahren den Einsatz biologisch, lokal und regional erzeugter Lebensmittel. Aufbauend auf der Fair-Trade-Town-Kampagne (seit 2010) und der Mitgliedschaft im Bio-Städte-Netzwerk(seit 2019) wird eine Potenzialanalyse zur nachhaltigen Erzeugung, Verarbeitung und Nutzung landwirtschaftlicher Produkte in Bonn und der Region erstellt. Ergebnis ist eine Ernährungsstrategie mit Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Förderung regionaler und ökologischer Produkte. Darauf aufbauend entsteht ein Umsetzungskonzept für einen gemeinwohlorientierten Foodhub mit Empfehlungen zu Standort, Partner:innen, Finanzierung und Dienstleistungen. Fördermöglichkeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen werden geprüft. Ergänzend werden kooperative Geschäftsmodelle (z. B. Genossenschaften, CSX, mitgliederbasierte Supermärkte) und eine Weiterentwicklung des Bonner Wochenmarkts als zentrale Vermarktungsplattform untersucht. Im Rahmen des Umsetzungskonzeptes erfolgt die Prüfung eines Pilotbetriebes dezentraler Mikro-Hubs als Unterverteilung bzw. Abholpunkte des Foodhub in zwei bis drei Quartieren. Eine digitale Regionalplattform soll Produzent:innen, Foodhub, Wochenmärkte und Verbraucher:innen verknüpfen und Bedarfe der Gemeinschaftsverpflegung sowie BNE-Angebote abbilden. Ergänzt wird der Steckbrief um eine finanzielle Förderung für die biologische und solidarische Landwirtschaft (z. B. Projektförderung für Ernährungsbildung, Anschubfinanzierung, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen etc.). Eine feste Verwaltungsstelle sichert die Unterstützung dauerhaft. Formate bringen Produzent:innen regelmäßig „in die Stadt“. Eine zielgruppenorientierte Multi-Channel-Kampagne informiert und aktiviert zur gesunden, regionalen und klimafreundlichen Ernährung. Sie baut auf der bestehenden Kampagne „bonn is(s)t gut“auf und verknüpft stadtweit sichtbare Formate mit alltagsnahen Aktionen im Stadtraum. Zur Reichweite werden Social-Media-Kanäle, Kooperationen mit Quartiersmanagement sowie mobile Aktionspunkte im Stadtgebiet genutzt. Aufbauend auf den Zielsetzungen für die Gemeinschaftsverpflegung in Bonner Kitas, Schulen und Seniorenzentren (Vgl. DS 212329-03) werden in Zusammenarbeit mit dem Kantinenausschuss Standards für weitere städtische Einrichtungen erarbeitet, z. B. die Kantine im neuen Verwaltungsstandort Oberkasseler Straße 2 in Ramersdorf. Zudem wird die Vernetzung zwischen Akteuren der AHV und der Verwaltung gestärkt und die Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für eine regionale und klimaschonende Beschaffung unterstützt. Bei städtischen Veranstaltungen und Bonner Märkten werden Standards zur Förderung regionaler und ökologisch erzeugter Produkte und für transparente Kennzeichnung erarbeitet und angewendet (Vgl. DS 222006-32 AA – Änderungsantrag: Koalitions-ÄA zu Vorhaben 3.6.1.1 Landwirtschaft und 6.3.1.1 ÖPNV, Zielbeschluss Bonner Klimaplan). Der Bonner Wochenmarkt wird als zentrale Plattform der regionalen Vermarktung festgeschrieben. Dies umfasst klare Regeln zum Mindestanteil saisonaler, regionaler und ökologischer Angebote, verbindliche Herkunftsangaben sowie eine transparente Kennzeichnung (z. B. 25 km lokal, 50 km regional, 100 km überregional). |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Steigerung der Nachfrage sowie des Angebots nachhaltig produzierter, klimaschonend und regional erzeugter Lebensmittel. |
| Zielgruppe(n) |
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| Bonner Bürger*innen, Erzeuger*innen von Lebensmitteln in Stadt und Region, öffentliche Einrichtungen, Stadtverwaltung, Konzern Stadt Bonn, Bonner Schulen und Hochschulen |
| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: Außerschulische Klima- und Nachhaltigkeitsbildung Projektname: Entwicklung neuer Bildungsformate zu den Themen „Wald & Klima“ und „Ernährung & Klima“, Biodiversitätsstrategie der Bundesstadt Bonn, Mitgliedschaft im Netzwerk der Biostädte, Bonner Nachhaltigkeitsstrategie, Bonn rundum nachhaltig |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | – | – | – | – | – |
| Investiv (EUR) | 150.000 | 150.000 | – | – | – |