Handlungsfeld Gebäude - Steckbriefe
Steckbrief 4.1.1. - Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.1 Stadt als Vorbild: Kommunale Gebäude und Anlagen |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2023 | Ende (Jahr): 2035 (energetische Sanierung auch darüber hinaus) |
| Beschreibung |
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Ziel der Gesamtstrategie für einen klimaneutralen Gebäudebestand des Konzerns Stadt Bonn ist eine integrierte Betrachtung zur energetischen Modernisierung und Sanierung der städtischen Gebäude in Hinblick auf die Reduzierung des Energiebedarfs.
Des Weiteren wird ein Umsetzungsfahrplan mit Priorisierungen von Gebäuden, Erhebung von Investitionskosten, Zeitplanung (kurz-/mittel-/langfristige Maßnahmen) etc. entwickelt. Im Rahmen des Umsetzungsfahrplans zur schrittweisen Erreichung der Klimaneutralität im Gebäudebestand der Stadt Bonn gilt es, die strategische Vorgehensweise (z. B. Komplettsanierung versus Bauteilsanierung), die Organisation (z. B. Umbau im Bestand bei genutzten Bestandsgebäuden), den erforderlichen Ressourcenbedarf (Personal, Investitionen) und die Verantwortlichkeiten (Steuerung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Zuständigkeiten) zu ermitteln. Dieser beinhaltet bereits eine erste Zeitplanung für alle städtischen Objekte unter Berücksichtigung der Liegenschaftszugehörigkeit. Diese Zeitplanung geht mit einer Priorisierung des Gebäudebestandes einher. Anhand von Begehungen sowie Zustandsbewertungen der städtischen Liegenschaften werden die für die Klimaneutralität der Gebäude erforderlichen Sanierungsmaßnahmen ermittelt und nach Zeithorizonten (kurz-, mittel- oder langfristig) priorisiert. Die Wärmeerzeugungsanlagen der Bestandsgebäude werden in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn parallel hierzu sukzessive durch Anlagen mit einem möglichst hohen Anteil regenerativer Energien ausgetauscht. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Die Gesamtstrategie inkl. des Umsetzungsfahrplans stellt den Weg zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes im Eigentum des Konzerns Stadt Bonn dar und zahlt somit direkt auf die Ziele des Handlungsschwerpunktes ein. |
| Zielgruppe(n) |
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| Konzern Stadt Bonn |
| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: 4.1.2 Ausbau Energiemanagement 5.1.1 Investitionsprogramm Wärmeversorgung Konzernliegenschaften 5.1.2 PV-Initiative Konzern Stadt Bonn 4.2.3 Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung 4.4.1. Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben Projektname: - |
| Kostenschätzung (im Wirtschaftsplan des SGB; es liegt noch keine Kostenschätzung vor) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich | |
| Konsumtiv (EUR) | - | - | - | - | - |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.1.2. - Ausbau und Verstetigung Energiemanagement
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.1 Stadt als Vorbild: Kommunale Gebäude und Anlagen |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2023 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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Ziel der Maßnahme ist die systematische Reduzierung von Energie- und Wasserverbräuchen im kommunalen Gebäudebestand durch ein leistungsfähiges Energiemanagement. Im Fokus steht das Verbrauchscontrolling zur Identifikation von Einsparpotenzialen, insbesondere durch nicht- und gering-investive Maßnahmen. Das Energiemanagement wird aktiv in die Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten eingebunden, um energetische Optimierung frühzeitig zu berücksichtigen. Durch die kontinuierliche Datenerfassung und -auswertung werden fundierte Entscheidungsgrundlagen für Maßnahmen zur Effizienzsteigerung geschaffen. Hierzu werden ebenfalls die Nutzenden bei einfachen, aber effektiven ”Vor-Ort-Maßnahmen” (wie bspw. Ausschalten des Lichts, Kontrolliertes Lüften) zunehmend beteiligt und regelmäßig über effektive Maßnahmen informiert. Die Maßnahme trägt wesentlich zur Erreichung der Klimaneutralität im Gebäudebestand bei. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Der Ausbau des Energiemanagements inkl. Verbrauchscontrolling zur Identifizierung von Einsparpotenzialen und Reduzierung der Energie- und Wasserverbräuche sowie die Sensibilisierung der Nutzenden ist zentraler Baustein für die Erreichung eines klimaneutralen kommunalen Gebäudebestandes. |
| Zielgruppe(n) |
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| Gebäudebestand im Eigentum des Konzerns Stadt Bonn |
| Indikatoren |
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Partizipation zu folgenden Punkten
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| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: 4.1.1 Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand 5.1.1. Investitionsprogramm Wärmeversorgung Konzernliegenschaften 5.1.2. PV-Initiative Konzern Stadt Bonn Projektname: - |
| Kostenschätzung (im Wirtschaftsplan des SGB; es liegt noch keine Kostenschätzung vor) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich | |
| Konsumtiv (EUR) | - | - | - | - | - |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.2.1. - Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2024 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: 3.2.1 Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten 4.2.2 Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung 4.3.1 BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren 4.3.2 Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte 4.4.2 Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff 5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung 5.4.1 Vorplanung von Wärmenetzen in allen geeigneten Teilgebieten Projektname: - |
| Kostenschätzung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich | |
| Konsumtiv (EUR) | 80.000 | 80.000 | 20.600 | 21.218 | 21.855 |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.2.2 – Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2026 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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Es soll ein Beratungsangebot aufgebaut werden, um Haushalte, die sich räumlich verändern möchten, dabei zu unterstützen, ihren Wohnraum besser auszunutzen. Dies kann insbesondere bei einer großen Pro-Kopf-Wohnfläche zu einer finanziellen Entlastung aufgrund geringerer bzw. geteilter Unterhaltungs- und Energiekosten führen. Durch die verbesserte Wohnraumnutzung wird (ggf. andernorts) der Neubaubedarf verringert und es kann neuer Wohnraum im Bestand geschaffen werden.
Um Nutzungsdruck auf Flächen und den Energieverbrauch zu reduzieren, sollen entsprechende flächenschonende Wohnmodelle bei mindestens gleichbleibender Wohnqualität entwickelt werden. Auf diese Weise kann Wohnfläche nach Kriterien des Klimaschutzes, der Ökonomie/Effizienz und der sozialen Gerechtigkeit optimiert werden. Das Angebot kann folgende Bausteine umfassen: Haushalte, die an einer Verkleinerung ihrer Wohnfläche interessiert sind, identifizieren, ansprechen und beratend unterstützen, Orientierungsberatung zum Wohnen im Alter bzw. Mehrgenerationenwohnen, Wohngemeinschaften statt Single-Haushalten, Beratung zur Untervermietung, Einrichtung einer Wohnungstauschbörse mit Mitnahme der Nettokaltmiete, Leerstandsmobilisierung, Umwandlung von Gewerbe und sonstigen Gebäuden in Wohnraum, bauliche Teilung von Einfamilienhäusern inkl. Fördermittelberatung. Das Beratungsangebot soll an vorhandene Strukturen andocken (z. B. Bonner Offensive zur Überwindung der Wohnungslosigkeit, Kontaktstelle Innovative Wohnformen, Sozialberatung, Stiftung Bonner Altenhilfe, Beratung und Hilfen kirchlicher Träger wie Caritas und EKD). Geprüft werden soll auch, ob die Beratung in Kooperation mit Dritten extern vergeben werden kann. Vor dem Start sollen Erfahrungen aus anderen Städten (z. B. Wohnraumagentur Göttingen), die Erkenntnisse und Empfehlungen des Beteiligungsverfahrens Bonn4Future sowie der VEBOWAG aus dem Projekt Steinstraße 60 – Pilotprojekt „Wohnungstausch in Bonn“ zusammengeführt werden. Nach der Hälfte der Laufzeit soll die Beratung durch einen externen Akteur evaluiert werden – inkl. Empfehlungen, wie die Weiterarbeit nach Laufzeit-Ende fortgeführt und ggf. durch ergänzende Instrumente effektiver gestaltet werden kann. |
| Meilensteine |
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Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs – Auswertung der Erfahrungen Dritter, Klärung möglicher Synergien und Kooperationen – Konzepterstellung – Aufbau von Beratungsangeboten – Evaluierung und ggf. Verstetigung ab 2028 |
| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Klimagerechte Innenentwicklung |
| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Wohnfläche pro Kopf (m²) |
| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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DS 252604 Beschluss Wärmeplan (darin Anhang 5 Umsetzungsstrategie), hier Maßnahme D-5-04 |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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2.1.1 Klimaviertel 4.2.1 Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung 4.3.1 BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren 4.3.2 Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte 5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung Projektname: Steinstraße 60 – Pilotprojekt „Wohnungstausch in Bonn“ Bonner Offensive zur Überwindung der Wohnungslosigkeit |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | – | 40.000 | 41.200 | – | – |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 4.2.3 – Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2024, Fortsetzung ab 2026 | Ende (Jahr): lfd. |
| Beschreibung |
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Die im Klimaplan-Steckbrief 4.2.3 (ehem. 4.2.2.1) in den Jahren 2024 und 2025 erarbeitete interdisziplinäre Strategie zur Umsetzung der integrierten und klimafreundlichen Quartiersentwicklung ist wichtige programmatische Grundlage für die klimafreundliche Transformation/Weiterentwicklung der Quartiere der Stadt.
Dabei stellt die Strategie die Handlungsfelder „klimaneutraler Gebäudebestand“, „klimafreundliche Aufwertung der Quartiere“ und „Steigerung der Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen“ in den Mittelpunkt. Für diese werden Zielaussagen verbunden mit konkreten Maßnahmenempfehlungen getroffen.
Wesentlicher Teil der Strategie ist eine gesamtstädtische Analyse der Quartiere hinsichtlich des für sie bestehenden Handlungsbedarfs und -potenzials klimafreundlicher Weiterentwicklung.
Zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie (ehem. 4.2.2.2) wird in ihrer politischen Beschlussfassung gesehen. Damit wird sie zur gesamtstädtischen programmatischen Grundlage, welche in den raumrelevanten Planungen der Stadt im Sinne eines Abwägungsgegenstands Eingang finden muss. Ausgehend von der Beschlussfassung ist ein Vorgehen zur wirksamen Integration der Strategieinhalte in die städtischen Planungen zu entwickeln und umzusetzen (verwaltungsinterne Implementation). Im Anschluss daran, ist die Umsetzung und Anwendung der Strategie und deren Teilziele in (teil)räumlichen Entwicklungskonzepten und weiteren städtischen Planungen fachlich zu begleiten und ggf. zu qualifizieren. Dies umfasst unter anderem die Beratung und die situationsgerechte, inhaltliche Mitwirkung in den Planungsprozessen. Darüber hinaus bildet die Strategie planerische und programmatische Grundlage für die Antragsstellung im Rahmen des KfW-Förderprogramms 432 „energetische Stadtsanierung“. An Antragsstellungen im Programm ist entsprechend mitzuwirken. Soweit geboten sind „Leuchtturm-Projekte“ zur klimagerechten Quartiersentwicklung im Sinne von Entwicklungsimpulsen als Baustein laufender Konzepte oder auch singulär in Zusammenarbeit mit weiteren Fachdienststellen zu identifizieren und ihre Umsetzung vorzubereiten. Damit kann es gelingen, die Wirksamkeit der Quartiersstrategie konkret sichtbar zu machen. Zum langfristigen Erhalt der Wirksamkeit der Quartiersstrategie ist sie regelmäßig (alle 3 Jahre) hinsichtlich ihrer Wirksamkeit aber auch in Bezug auf die zugrunde gelegten Annahmen zu evaluieren, anlassentsprechend fortzuschreiben und weiterzuentwickeln. |
| Meilensteine |
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Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs: Frühjahr 2026: politische Beratung und Beschlussfassung "Klimafreundliche Quartiersstrategie" bis 07/2026: Kommunikation und Implementation der Strategieinhalte in die Verwaltung ab 07/2026: systematische Integration der Strategieinhalte in raumrelevante Planungen ab 01/2026: Mitwirkung an der Erstellung von Förderanträgen im Rahmen des KfW-Förderprogramms 432 „Energetische Stadtsanierung“ 2029: Evaluation der Strategie |
| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Die Quartiersstrategie bündelt klimarelevante Zielsetzungen für die Weiterentwicklung der Quartiere (hier insbesondere Gebäudebestand, Öffentliche Räume). Durch ihre regelmäßige Integration in weitere städtische Planungen leistet sie einen Beitrag zur systematischen Berücksichtigung und Integration der Zielsetzung in raumrelevante Planungen der Stadt. |
| Zielgruppe(n) |
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Raumrelevant planende und agierende Dienststellen der Stadt Bonn Wohnungswirtschaft Bonner Energie Agentur e. V. |
| Indikatoren |
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Sanierungsrate Heizungstauschrate Endenergieverbrauch (Wärme, private Haushalte) Anzahl Förderanträge Anzahl Leuchtturmprojekte |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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2.1.1 Klimaviertel 4.3.1 Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e. V. Projektname: Quartiersmanagements, Bönnsche Viertel |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 75.000 | 25.000 | 25.750 | 26.523 | 27.318 |
| Investiv (EUR) | – | – | – | – | – |
Steckbrief 4.3.1. - Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e.V.
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.3 Sanierung und Umbau im Gebäudebestand |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2024 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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Der Bonner Energie Agentur e.V. kommt eine zentrale Rolle bei der Beratung zum energiesparenden Bauen und Sanieren, dem Heizungstausch und damit der Senkung der Energiekosten und der Erreichung der Klimaschutzziele zu. Ihre Aufgaben und die Finanzierung sind in einem Ratsbeschluss sowie der Betrauung und einem entsprechenden Vertrag festgelegt. Der vorliegende Steckbrief bündelt sämtliche Klimaplan-Aktivitäten der BEA. Die Finanzierung bis einschließlich 2028 wurde beschlossen.
1. BEA nebenan Ein quartiersbezogener Ansatz bietet viele Vorteile bei Sanierung, Energieversorgung und Beratung. Da viele Gebäude eines Quartiers ein ähnliches Baualter, eine vergleichbare Bausubstanz und technische Ausstattung aufweisen, lassen sich übertragbare Lösungen entwickeln. Die Quartiersbüros „BEA nebenan“ ergänzen das bestehende Beratungsangebot der BEA. Sie bieten Energieberatungen nach dem BEA-Standard und nutzen die Nähe zu den Bewohner*innen, um mehr Menschen zu erreichen. Ziel ist die jährliche Sanierungsrate in den Fokusgebieten auf 3 % zu steigern, die Sanierungstiefe zu erhöhen und den Umstieg auf klimaneutrale Heizsysteme zu fördern. Ergänzend werden Formate entwickelt, die die gemeinschaftliche Ebene in Nachbarschaften aktivieren – etwa Gruppenberatungen, Besuche guter Beispiele oder die Unterstützung gemeinschaftlicher Initiativen für Sanierung und Heizungstausch. Es sollen Zielgruppen angesprochen werden, die bislang schwer erreicht wurden. Geplant ist ein Online-Tool („Sanierungs-Check“) welches einen niederschwelligen Einstieg und erste Orientierung bietet. Zusätzlich sollen ehrenamtliche Multiplikator*innen ausgebildet werden, um zu einfachen Maßnahmen zur Wärmewende zu informieren. Diese niederschwellige Beratung beschränkt sich auf einfache, schadensfreie Maßnahmen und verweist bei Bedarf an professionelle Angebote. Diese zusätzlichen Maßnahmen gehen auch auf den Beschluss zur kommunalen Wärmeplanung zurück (DS 252604). 2. Fokusinitiative Unterstützung privater Vermieter*innen und Wohnungseigentümergemeinschaften & Beratung zum städtischen Förderprogramm Bestandssanierung Seit 2022 berät die BEA Wohneigentümergemeinschaften (WEG) und baut auf diesen Erfahrungen auf. Die Zielgruppe der privaten Vermieter*innen kommt neu hinzu. Folgende Maßnahmen für diese spezifischen Zielgruppen werden durchgeführt:
Im Mitwirkungsverfahren Bonn4Future wurde angeregt, Personen zu schulen und einzusetzen, die bei Sanierung und Heizungstausch zwischen den Interessen von Mieterinnen und Vermieterinnen vermitteln. Daher soll geprüft werden, wie eine solche Vermittlerrolle gestaltet und umgesetzt werden kann. Wenn möglich, sollen hierfür Personen geschult und eingesetzt werden. Die Beratung von Mieter*innen erfolgt in Kooperation mit der Verbraucherzentrale. Die Stadt Bonn verantwortet die Umsetzung des „Förderprogramms Bestandssanierung“, während die BEA die dazugehörige Energieberatung durchführt. 3. Kampagne „Einfach.Warm.Zuhause.“ Die Kampagne Einfach.Warm.Zuhause. (ehemals Initiative Sparen Jetzt) der BEA konzentriert sich auf kostengünstige und leicht umsetzbare Maßnahmen. Ziel ist es, private Eigentümer*innen zu motivieren, ihren Wärme- und Heizenergieverbrauch zu senken und insbesondere Haushalten mit geringem Einkommen Handlungsoptionen aufzuzeigen. Einige Maßnahmen können auch durch Mieter*innen umgesetzt werden. So trägt die BEA dazu bei, soziale Härten zu vermeiden und die Energiewende gerecht zu gestalten. Durch die Kampagne sollen die Einsparmaßnahmen bekannter und das Vertrauen in die BEA als unabhängige Expertin für Sanierungsfragen gestärkt werden. Bereits kleinere Schritte mit geringen Investitionen können spürbare Wärmebedarfseinsparungen erzielen. Der Fokus liegt auf schnell amortisierenden und/oder geringinvestiven Maßnahmen, die teils in Eigenleistung, teils mit fachlicher Unterstützung umgesetzt werden können. Zur breiten Wirkung umfasst die Kampagne mehrere Bausteine: ein visuelles Design mit Key-Visuals, Website, Plakaten, Broschüren, Social-Media-Inhalten und weiteren Werbematerialien. Veranstaltungen wie Vorträge begleiten die Umsetzung. Die Kampagne ist in Beratung, Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit der BEA integriert – unter anderem durch BEA nebenan in den Quartieren. In den Jahren 2026 und 2027 wird die Kampagne verstetigt und ausgebaut – etwa durch zusätzliche Aktionen, Unternehmenskooperationen sowie die Anpassung und Erweiterung der Maßnahmen. Eine Fortsetzung über 2027 hinaus ist möglich und wird entsprechend erneut in die Beratung eingebracht. Seit Herbst 2024 werden kostenfrei smarte Thermostate an Haushalte mit Bonn-Ausweis durch die Stadt Bonn in Kooperation mit der VZ ausgegeben, die dabei helfen, den Heizenergieverbrauch zu regulieren und Kosten zu senken. Das Projekt endet mit Verausgabung aller Thermostate (Gesamtwert von 50.000 Euro). |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023: 1. BEA-nebenan:
1. BEA-nebenan:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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Zu BEA-nebenan und Beratungen:
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| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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Zu BEA-nebenan und Beratungen:
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: 4.2.2. Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung 4.2.3. Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte 4.3.5. - Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung 5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung Projektname: |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 1.270.000 | 1.550.000 | 1.596.500 | 1.538.305 | 1.584.454 |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.3.2. - Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.3 Sanierung und Umbau im Gebäudebestand |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2025 | Ende (Jahr): 2029, ggf. Fortschreibung |
| Beschreibung |
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| Ein erheblicher Teil der Mietwohnungen befindet sich im Eigentum privater Vermieter*innen, für die die Umsetzung energetischer Modernisierungsmaßnahmen häufig eine finanziell wie auch organisatorisch deutlich größere Herausforderung darstellt als bei professionellen Wohnungsgesellschaften. Das Programm fördert die Sanierung der Gebäudehülle, den Austausch ineffizienter Heizsysteme gegen klimafreundliche Technologien und den Einbau effizienter Lüftungstechnik . Gefördert wird die Modernisierung der Gebäude der Effizienzklassen F, G und H. Durch die gezielte Förderung wird ein Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und zur Sozialverträglichkeit der Energiewende geleistet. Zuwendungsempfänger*innen verpflichten sich, eine Erhöhung der jährl. Miete lediglich um 3% der für die Wohnung aufgewendeten Kosten vorzunehmen. Das Förderprogramm erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, richtet sich an Eigentümer*innen privat vermieteter Wohngebäude und unterstützt sie finanziell bei energetischen Sanierungsmaßnahmen. So profitieren nicht nur die Vermietenden durch wertsteigernde Modernisierungen, sondern auch die Mieter*innen durch die sinkenden Energiekosten und erhöhten Wohnkomfort. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Zielgruppe(n) |
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| Eigentümer*innen privat vermieteter Wohngebäude |
| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel:
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| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 1.500.000 | 4.500.000 | 4.500.000 | 4.500.000 | - |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.4.1. - Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.4 Klimaneutraler Wohngebäudeneubau |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2023 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
|---|
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Der Gebäudesektor verursacht einen großen Teil der CO2-Emmissionen, wobei nicht nur der laufende Energiebedarf für Wärme und Kälte, sondern auch die Errichtung von Bauwerken selbst CO2-Emissionen verursacht. Demgegenüber steht die bereits verbaute „graue Energie“, die für bestehenden Gebäuden bereits verbraucht wurde. Neben einer Neubauweise, die CO2-Emmissionen einspart, stellt somit der Erhalt und die Transformation bestehender Bausubstanz einen weiteren zentralen Baustein einer Suffizienz orientierten Nachhaltigkeitsstrategie im Bauwesen dar.
Die Weiterentwicklung der Energieleitlinien durch den Steckbrief 4.2.2.3. in Form der im Februar 2025 beschlossenen „Bonner Standards für klimafreundlichen Neubau“ (DS 242211) begegnen bereits den Hauptursachen der Treibhausgasemissionen durch Neubauten, in dem sie neben der Effizienz auch die Ökobilanz des Bauwerks und die Flächensuffizienz betrachten. Im nächsten Schritt soll das Ziel der Ressourcenschonung und Reduktion grauer Emissionen durch Bestandserhalt als ein wesentlicher Beitrag zur Klimaneutralität im Gebäudebereich implementiert werden. Schon im Zielbeschluss zum Klimaplan 2022 wurde die Verfolgung dieses Ansatzes durch einen angenommenen Änderungsantrag zum Steckbrief formuliert, der in der Fortführung umgesetzt werden soll. Direkte Handlungsbereiche gibt es in den Bauleitplan- und Wettbewerbsverfahren sowie bei der Entwicklung städtischer Liegenschaften. Darüber hinaus soll die Steigerung des Bestanderhalts, der Umnutzung und Erweiterung auch hinsichtlich der Verbindung mit anderen Steckbriefen fachlich betrachtet werden. Beispielhafte Themen sind hier Gebäudetransformation, Nutzungsänderungen, Innenentwicklung, Wohnraumerweiterung und Optimierung im Zuge von Sanierungen. |
| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Circa 50% der CO2 Emissionen werden beim Neubau durch die Gebäudesubstanz selbst, die sogenannte „graue Energie“ verursacht. Daneben ist der Bausektor für circa 80% der inländischen Ressourcenverbräuche und für circa 50% der Abfälle verantwortlich und der Treiber für weitere Flächenversiegelung. Der Erhalt und die Erweiterung von bestehender Gebäudesubstanz stellt somit einen wesentlichen Faktor für die klimaneutrale und klimaangepasste Stadtentwicklung, ressourcenschonendes Bauen und Suffizienz Strategien im Baubereich dar. |
| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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| DS 222006-67 AA: Zielbeschluss Bonner Klimaplan Änderungsantrag der Koalition zur Vorlage 222006 Graue Energie / Erhaltung von Bestandsgebäuden |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: 4.3.1. BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren 4.3.2. Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte Projektname: Sanierungsberatung (BEA) |
| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 5.000 | 25.000 | 5.000 | 5.150 | 5.305 |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.4.2. - Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.4 Klimaneutraler Wohngebäudeneubau |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2026 | Ende (Jahr): 2028 |
| Beschreibung |
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Holzbaustoffe sind ein wichtiger Baustein für die Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes. Eine gesteuerte, moderate und stetige Holznutzung hilft zudem dabei, gesunde Wälder zu schaffen und Kohlenstoff zu binden. Daher ist der Einsatz von Holz im Gebäudesektor eine anerkannte und erprobte Technik im Kontext des sogenannten Carbon-Dioxide Removal (CDR).
Im Rahmen dieses Steckbriefes wird ein Holzverfügbarkeitscheck eingeführt. Mit dem Holzverfügbarkeitscheck wird geprüft, inwieweit die vorkommenden Baumarten im Stadtwald/oder auch in der Region für die bauliche Verwendung geeignet sind, entsprechend den aktuellen Bautechniken. Durch Kommunikationsmaßnahmen soll zudem die Öffentlichkeit in Richtung regionaler Wertschöpfungsketten und Möglichkeiten des Holzbaus sensibilisiert werden. In diesem Rahmen werden die folgenden Aktivitäten umgesetzt:
Durch diese Maßnahme können die Ökosystemdienstleistungen des Waldes (Artenvielfalt, Kohlenstoff-Sequestrierung, Erholungsfunktion, u.a.) gesteigert werden. |
| Meilensteine |
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Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Holz im Bauwesen stellt durch Reduzierung der grauen Energie im Bauprozess sowie durch Verwendung erneuerbarer, regional verfügbarer Rohstoffe insbesondere in Verbindung mit nachhaltiger Forstwirtschaft eine gute Möglichkeit für nachhaltiges Bauen dar.
Neben dem Einsatz von Holz im Neubau kann diese Maßnahme auch im Rahmen der Bestandssanierung die angestrebte Klimaneutralität unterstützen, beispielsweise durch bei der Sanierung und Aufwertung von Fassaden, durch die energetische Verbesserung von Gebäudehüllen mittels Holzfaser-Dämmstoffe oder durch Aufstockung bestehender Gebäude mit leichten Holzbauweisen zur Nachverdichtung. Die Möglichkeiten des modernen Holzbaus werden aktuell noch unzureichend genutzt – u.a. weil der gesellschaftliche Wissensfundus zum modernen Holzbau in Teilen unzureichend ist. So werden Holzbauten nach wie vor mit schlechten Brandschutzeigenschaften unterstellt. Das entspricht nicht dem Stand der Forschung (vgl. TIMpuls-Projekt: „Holzbauten halten beim Brandschutz mit“). |
| Zielgruppe(n) |
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| Indikatoren |
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| Speicherpotenzial im Stadtgebiet |
| Relevante Beschlüsse / Mitteilungen |
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| - |
| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel: 4.1.1. Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand 4.2.1. Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung 4.2.3 Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung 4.4.1. Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben 7.1.3. Naturkapitalfonds zur Mobilisierung privater Mittel und Flächen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität 7.3.1. Potenzialstudie technische Kompensation und Speicherung Projektname: - |
| Kostenschätzung (im Wirtschaftsplan des SGB; es liegt noch keine Kostenschätzung vor) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich | |
| Konsumtiv (EUR) | - | - | - | - | - |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |
Steckbrief 4.5.1. - Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude
| Handlungsfeld | Handlungsschwerpunkt |
|---|---|
| 4 Gebäude | 4.5 Klimaneutrale Nichtwohngebäude |
| Laufzeit | |
|---|---|
| Start (Jahr): 2024 | Ende (Jahr): 2035 |
| Beschreibung |
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| Meilensteine |
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Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
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| Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes |
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| Steigerung der Sanierungsquote, klimafreundlicher Neubau |
| Zielgruppe(n) |
|---|
| Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude |
| Indikatoren |
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| Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten |
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Steckbrief-Nummer und -Titel:
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| Kostenschätzung | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | ab 2029 jährlich |
|---|---|---|---|---|---|
| Konsumtiv (EUR) | 5.000 | 2.500 | 2.575 | 2.652 | 2.732 |
| Investiv (EUR) | - | - | - | - | - |