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Handlungsfeld Gebäude Steckbriefe

Handlungsfeld Gebäude - Steckbriefe

Steckbrief 4.1.1. - Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand

Steckbrief 4.1.1. - Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.1 Stadt als Vorbild: Kommunale Gebäude und Anlagen
Laufzeit
Start (Jahr): 2023 Ende (Jahr): 2035 (energetische Sanierung auch darüber hinaus)
Beschreibung
Ziel der Gesamtstrategie für einen klimaneutralen Gebäudebestand des Konzerns Stadt Bonn ist eine integrierte Betrachtung zur energetischen Modernisierung und Sanierung der städtischen Gebäude in Hinblick auf die Reduzierung des Energiebedarfs. Des Weiteren wird ein Umsetzungsfahrplan mit Priorisierungen von Gebäuden, Erhebung von Investitionskosten, Zeitplanung (kurz-/mittel-/langfristige Maßnahmen) etc. entwickelt.

Im Rahmen des Umsetzungsfahrplans zur schrittweisen Erreichung der Klimaneutralität im Gebäudebestand der Stadt Bonn gilt es, die strategische Vorgehensweise (z. B. Komplettsanierung versus Bauteilsanierung), die Organisation (z. B. Umbau im Bestand bei genutzten Bestandsgebäuden), den erforderlichen Ressourcenbedarf (Personal, Investitionen) und die Verantwortlichkeiten (Steuerung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Zuständigkeiten) zu ermitteln. Dieser beinhaltet bereits eine erste Zeitplanung für alle städtischen Objekte unter Berücksichtigung der Liegenschaftszugehörigkeit. Diese Zeitplanung geht mit einer Priorisierung des Gebäudebestandes einher. Anhand von Begehungen sowie Zustandsbewertungen der städtischen Liegenschaften werden die für die Klimaneutralität der Gebäude erforderlichen Sanierungsmaßnahmen ermittelt und nach Zeithorizonten (kurz-, mittel- oder langfristig) priorisiert. Die Wärmeerzeugungsanlagen der Bestandsgebäude werden in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn parallel hierzu sukzessive durch Anlagen mit einem möglichst hohen Anteil regenerativer Energien ausgetauscht.
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
  • Planungsleitfaden des Städtischen Gebäudemanagements Bonn (SGB) wurde überarbeitet und u. a. mit Hinblick auf die Erreichung der städtischen Klimaneutralität bis 2035 aktualisiert
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
  • Vergabe und Durchführung der Gebäudezustandsbewertung und Priorisierung für den Umsetzungsfahrplan
  • Erarbeitung des Umsetzungsfahrplans und Ermittlung der notwendigen Investitionskosten
  • Politischer Beschluss
  • Umsetzung der Strategie
  • Ausweitung auf den gesamten Konzern, ggf. nicht unter Federführung des SGB
  • Evaluierung und Monitoring der Umsetzung
  • Regelmäßige Prüfung und ggf. Anpassung der Anforderungen an sich ändernde Rahmenbedingungen (bspw. Gesetzgebungen)
  • Abschluss eines Rahmenvertrages mit den SWB zur Modernisierung der Energieanlagen
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Die Gesamtstrategie inkl. des Umsetzungsfahrplans stellt den Weg zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes im Eigentum des Konzerns Stadt Bonn dar und zahlt somit direkt auf die Ziele des Handlungsschwerpunktes ein.
Zielgruppe(n)
Konzern Stadt Bonn
Indikatoren
  • Sanierungsrate
    • Fossile Wärmeerzeugungsanlagen (Öl und Gas gesamt)
    • Kesselaustauschrate
    • Anzahl Wärmepumpen
    • EE-Anteil in der Fernwärme
  • Energieträger Wärme
  • Energieverbrauch (Strom/Wärme)
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
4.1.2 Ausbau Energiemanagement
5.1.1 Investitionsprogramm Wärmeversorgung Konzernliegenschaften
5.1.2 PV-Initiative Konzern Stadt Bonn
4.2.3 Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung
4.4.1. Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben

Projektname: -
Kostenschätzung (im Wirtschaftsplan des SGB; es liegt noch keine Kostenschätzung vor)
2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) -----
Investiv (EUR) -----
Steckbrief 4.1.2. - Ausbau und Verstetigung Energiemanagement

Steckbrief 4.1.2. - Ausbau und Verstetigung Energiemanagement

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.1 Stadt als Vorbild: Kommunale Gebäude und Anlagen
Laufzeit
Start (Jahr): 2023 Ende (Jahr): 2035
Beschreibung
Ziel der Maßnahme ist die systematische Reduzierung von Energie- und Wasserverbräuchen im kommunalen Gebäudebestand durch ein leistungsfähiges Energiemanagement. Im Fokus steht das Verbrauchscontrolling zur Identifikation von Einsparpotenzialen, insbesondere durch nicht- und gering-investive Maßnahmen. Das Energiemanagement wird aktiv in die Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten eingebunden, um energetische Optimierung frühzeitig zu berücksichtigen. Durch die kontinuierliche Datenerfassung und -auswertung werden fundierte Entscheidungsgrundlagen für Maßnahmen zur Effizienzsteigerung geschaffen. Hierzu werden ebenfalls die Nutzenden bei einfachen, aber effektiven ”Vor-Ort-Maßnahmen” (wie bspw. Ausschalten des Lichts, Kontrolliertes Lüften) zunehmend beteiligt und regelmäßig über effektive Maßnahmen informiert.

Die Maßnahme trägt wesentlich zur Erreichung der Klimaneutralität im Gebäudebestand bei.
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
  • Ableitung und Umsetzung der erforderlichen personellen und finanziellen Ausstattung zur Unterstützung der Strategie klimaneutraler kommunaler Gebäudebestand
  • Überprüfung und Anpassung der strukturellen Verankerung in der Stadtverwaltung
  • Etablierung eines Controlling der Energie- und Wasserverbräuche über alle relevanten Liegenschaften
  • Erster Energiebericht Ende 2025/Anfang 2026
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
  • Weiterer personeller und organisatorischer Aufbau des Energiemanagements
  • Flächendeckender Ausbau der Gebäudeautomation ergänzend zum Bestand
  • Regelmäßiger Energiebericht
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Der Ausbau des Energiemanagements inkl. Verbrauchscontrolling zur Identifizierung von Einsparpotenzialen und Reduzierung der Energie- und Wasserverbräuche sowie die Sensibilisierung der Nutzenden ist zentraler Baustein für die Erreichung eines klimaneutralen kommunalen Gebäudebestandes.
Zielgruppe(n)
Gebäudebestand im Eigentum des Konzerns Stadt Bonn
Indikatoren
Partizipation zu folgenden Punkten
  • Reduktion Absoluter Energieverbrauch (Strom, Wärme) + Reduktion Wasserverbrauch
  • Energieträger Wärme (Reduktion Gas)
  • Weniger Fossile Wärmeerzeugungsanlagen
  • EE-Anteil in Fernwärme
  • Kesselaustauschrate
  • Anzahl Wärmepumpen
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
4.1.1 Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand
5.1.1. Investitionsprogramm Wärmeversorgung Konzernliegenschaften
5.1.2. PV-Initiative Konzern Stadt Bonn

Projektname: -
Kostenschätzung (im Wirtschaftsplan des SGB; es liegt noch keine Kostenschätzung vor)
2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) -----
Investiv (EUR) -----
Steckbrief 4.2.1. - Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung

Steckbrief 4.2.1. - Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung
Laufzeit
Start (Jahr): 2024 Ende (Jahr): 2035
Beschreibung
  • Ziel ist die strategische Entwicklung von Flächen und Nachverdichtungspotenzialen innerhalb bereits bestehender urbaner Strukturen zur Schaffung von Wohnraum. Mit der Steckbriefbearbeitung soll zu einer qualitätsvollen Innenentwicklung beigetragen und damit ein Beitrag zu Klimaschutz/Klimaanpassung und einen Mehrwert für die Bürger*innen erreicht werden. Dieser Zielsetzung soll sich mit prozessualen und umsetzungsorientierten Betrachtungsansätzen bezogen auf Standorte ähnlicher Typologie sowie der Prüfung, Erprobung und Benennung geeigneter Instrumente und Kommunikationswegen genähert werden. Die Ergebnisse werden in Handlungshilfen für die Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen ähnlicher Typologie aufbereitet und der Fachverwaltung sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, um eine Übertragbarkeit auf andere Stadträume ähnlicher Typologie zu ermöglichen.
  • Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung und Erprobung eines Mobilisierungs- und Aktivierungsansatzes für die Wohnnutzung, zum Beispiel durch aktive Eigentümer*innen-Ansprache.
  • Der Steckbrief gliedert sich in das Handlungsfeld „Wohnen in Bonn“ (DS Nr. 241643) ein und bildet dort den Tätigkeitsschwerpunkt „Strategien für eine klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung“. Als Teil des konzertierten Agierens im Handlungsfeld „Wohnen“ mit dem Ziel der Schaffung und Sicherung von Wohnraum und insbesondere der Förderung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau hat dieser Steckbrief das Potenzial, eine Daueraufgabe zu werden.
  • Nicht-Ziele:
    • Es findet keine Leerstandserfassung und keine flächendeckende Aktualisierung der bereits erhobenen Flächenpotenziale statt. Zentrale Grundlage stellt ab 2026 das Bonner Baupotenzialregister dar.
    • Ebenso erfolgt keine Betrachtung von Gewerbegebieten / Gewerbeimmobilien (diese wird durch den Steckbrief „Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten“ abgedeckt).
    • Eine gesamtstädtische Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung ist nicht Gegenstand dieses Steckbriefs.
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
  • Bildung eines verwaltungsinternen Arbeitsgremiums („Arbeitsgruppe Wohnen und Innenentwicklung“)
  • Zusammenstellung von Innenentwicklungsinstrumenten
  • Typologisierung von Potenzialflächen und Auswahl von Standorten ähnlicher Typologie zur prozessualen und umsetzungsorientierten Betrachtung
  • Abschluss der Vergabe „Erarbeitung von Testentwürfen“ (Ziel: Aufzeigen der städtebaulichen und architektonischen Aktivierungsmöglichkeit sowie die freiraumplanerische Qualifizierung des Umfeldes insbesondere mit Blick auf die Anforderungen einer klimagerechten Innenentwicklung und Nachverdichtung.)
Meilensteine, die 2026 abgeschlossen werden:
  • Umsetzungsorientierte Betrachtung: Abschluss der Bearbeitungsphase der Testentwürfe durch externes Planungsbüro
  • Fortsetzung des Dialogs mit den Eigentümer*innen der Potenzialflächen
  • Prozessuale Betrachtung: Entwicklung einer ämterübergreifenden Empfehlung für die Typologie
  • Zusammenfassung der bis dahin erzielten Ergebnisse in Form von Handlungshilfen für die Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen ähnlicher Typologie
Geplante Meilensteine (2026–2028):
  • Meilensteine werden in Abhängigkeit zu den Ergebnissen aus 2026 definiert und werden anlass- und themenbezogen weiterverfolgt und -entwickelt
  • Entwicklung einer Zielvorstellung für lage- und typologiespezifische städtebauliche Dichten im Rahmen einer klimagerechten Innenentwicklung und Nachverdichtung
    • verwaltungsinterne Befassung auf Grundlage des NEILA-Dichtekonzeptes
    • verwaltungsexterne Kommunikation und Dialog dazu
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
  • Steigerung der Akzeptanz für Innenentwicklung und Nachverdichtung
  • Klimagerechte Qualifizierung von bestehenden urbanen Strukturen
  • Vermeidung von Neubau im Außenbereich (Erschließung, Versiegelung, etc.), d. h. effiziente Nutzung von bestehender Infrastruktur
  • Stadt der kurzen Wege und Begünstigung verdichteter Bauweisen
Zielgruppe(n)
  • Stadtverwaltung
  • Gebäude- und Grundstückseigentümer*innen
  • Projektentwickler*innen
  • Öffentlichkeit
  • Politik
Indikatoren
  • Flächenneuinanspruchnahme (ha)
  • Anzahl und Länge der Wege (km)
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
3.2.1 Gebietsmanagement für Klimaschutz & -anpassung in Gewerbegebieten
4.2.2 Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung
4.3.1 BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren
4.3.2 Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte
4.4.2 Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff
5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung
5.4.1 Vorplanung von Wärmenetzen in allen geeigneten Teilgebieten

Projektname: -
Kostenschätzung
2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 80.00080.00020.60021.21821.855
Investiv (EUR) -----
Steckbrief 4.2.2 – Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung

Steckbrief 4.2.2 – Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung
Laufzeit
Start (Jahr): 2026 Ende (Jahr): 2035
Beschreibung
Es soll ein Beratungsangebot aufgebaut werden, um Haushalte, die sich räumlich verändern möchten, dabei zu unterstützen, ihren Wohnraum besser auszunutzen. Dies kann insbesondere bei einer großen Pro-Kopf-Wohnfläche zu einer finanziellen Entlastung aufgrund geringerer bzw. geteilter Unterhaltungs- und Energiekosten führen. Durch die verbesserte Wohnraumnutzung wird (ggf. andernorts) der Neubaubedarf verringert und es kann neuer Wohnraum im Bestand geschaffen werden.

Um Nutzungsdruck auf Flächen und den Energieverbrauch zu reduzieren, sollen entsprechende flächenschonende Wohnmodelle bei mindestens gleichbleibender Wohnqualität entwickelt werden. Auf diese Weise kann Wohnfläche nach Kriterien des Klimaschutzes, der Ökonomie/Effizienz und der sozialen Gerechtigkeit optimiert werden.

Das Angebot kann folgende Bausteine umfassen: Haushalte, die an einer Verkleinerung ihrer Wohnfläche interessiert sind, identifizieren, ansprechen und beratend unterstützen, Orientierungsberatung zum Wohnen im Alter bzw. Mehrgenerationenwohnen, Wohngemeinschaften statt Single-Haushalten, Beratung zur Untervermietung, Einrichtung einer Wohnungstauschbörse mit Mitnahme der Nettokaltmiete, Leerstandsmobilisierung, Umwandlung von Gewerbe und sonstigen Gebäuden in Wohnraum, bauliche Teilung von Einfamilienhäusern inkl. Fördermittelberatung.

Das Beratungsangebot soll an vorhandene Strukturen andocken (z. B. Bonner Offensive zur Überwindung der Wohnungslosigkeit, Kontaktstelle Innovative Wohnformen, Sozialberatung, Stiftung Bonner Altenhilfe, Beratung und Hilfen kirchlicher Träger wie Caritas und EKD). Geprüft werden soll auch, ob die Beratung in Kooperation mit Dritten extern vergeben werden kann. Vor dem Start sollen Erfahrungen aus anderen Städten (z. B. Wohnraumagentur Göttingen), die Erkenntnisse und Empfehlungen des Beteiligungsverfahrens Bonn4Future sowie der VEBOWAG aus dem Projekt Steinstraße 60 – Pilotprojekt „Wohnungstausch in Bonn“ zusammengeführt werden.

Nach der Hälfte der Laufzeit soll die Beratung durch einen externen Akteur evaluiert werden – inkl. Empfehlungen, wie die Weiterarbeit nach Laufzeit-Ende fortgeführt und ggf. durch ergänzende Instrumente effektiver gestaltet werden kann.
Meilensteine
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs
– Auswertung der Erfahrungen Dritter, Klärung möglicher Synergien und Kooperationen
– Konzepterstellung
– Aufbau von Beratungsangeboten
– Evaluierung und ggf. Verstetigung ab 2028
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Klimagerechte Innenentwicklung
Zielgruppe(n)
  • Bürger*innen
  • Wohnungswirtschaft
  • Sozialverbände
Indikatoren
Wohnfläche pro Kopf (m²)
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
DS 252604 Beschluss Wärmeplan (darin Anhang 5 Umsetzungsstrategie), hier Maßnahme D-5-04
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
2.1.1 Klimaviertel
4.2.1 Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung
4.3.1 BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren
4.3.2 Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte
5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung

Projektname:
Steinstraße 60 – Pilotprojekt „Wohnungstausch in Bonn“
Bonner Offensive zur Überwindung der Wohnungslosigkeit
Kostenschätzung 2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 40.000 41.200
Investiv (EUR)
Steckbrief 4.2.3 – Klimafreundliche Quartiersstrategie – Implementation und Umsetzung

Steckbrief 4.2.3 – Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.2 Integrierte klimafreundliche Stadt- und Quartiersentwicklung
Laufzeit
Start (Jahr): 2024, Fortsetzung ab 2026 Ende (Jahr): lfd.
Beschreibung
Die im Klimaplan-Steckbrief 4.2.3 (ehem. 4.2.2.1) in den Jahren 2024 und 2025 erarbeitete interdisziplinäre Strategie zur Umsetzung der integrierten und klimafreundlichen Quartiersentwicklung ist wichtige programmatische Grundlage für die klimafreundliche Transformation/Weiterentwicklung der Quartiere der Stadt. Dabei stellt die Strategie die Handlungsfelder „klimaneutraler Gebäudebestand“, „klimafreundliche Aufwertung der Quartiere“ und „Steigerung der Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen“ in den Mittelpunkt. Für diese werden Zielaussagen verbunden mit konkreten Maßnahmenempfehlungen getroffen. Wesentlicher Teil der Strategie ist eine gesamtstädtische Analyse der Quartiere hinsichtlich des für sie bestehenden Handlungsbedarfs und -potenzials klimafreundlicher Weiterentwicklung.

Zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie (ehem. 4.2.2.2) wird in ihrer politischen Beschlussfassung gesehen. Damit wird sie zur gesamtstädtischen programmatischen Grundlage, welche in den raumrelevanten Planungen der Stadt im Sinne eines Abwägungsgegenstands Eingang finden muss. Ausgehend von der Beschlussfassung ist ein Vorgehen zur wirksamen Integration der Strategieinhalte in die städtischen Planungen zu entwickeln und umzusetzen (verwaltungsinterne Implementation).

Im Anschluss daran, ist die Umsetzung und Anwendung der Strategie und deren Teilziele in (teil)räumlichen Entwicklungskonzepten und weiteren städtischen Planungen fachlich zu begleiten und ggf. zu qualifizieren. Dies umfasst unter anderem die Beratung und die situationsgerechte, inhaltliche Mitwirkung in den Planungsprozessen.

Darüber hinaus bildet die Strategie planerische und programmatische Grundlage für die Antragsstellung im Rahmen des KfW-Förderprogramms 432 „energetische Stadtsanierung“. An Antragsstellungen im Programm ist entsprechend mitzuwirken.

Soweit geboten sind „Leuchtturm-Projekte“ zur klimagerechten Quartiersentwicklung im Sinne von Entwicklungsimpulsen als Baustein laufender Konzepte oder auch singulär in Zusammenarbeit mit weiteren Fachdienststellen zu identifizieren und ihre Umsetzung vorzubereiten. Damit kann es gelingen, die Wirksamkeit der Quartiersstrategie konkret sichtbar zu machen.

Zum langfristigen Erhalt der Wirksamkeit der Quartiersstrategie ist sie regelmäßig (alle 3 Jahre) hinsichtlich ihrer Wirksamkeit aber auch in Bezug auf die zugrunde gelegten Annahmen zu evaluieren, anlassentsprechend fortzuschreiben und weiterzuentwickeln.
Meilensteine
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
Frühjahr 2026: politische Beratung und Beschlussfassung "Klimafreundliche Quartiersstrategie"
bis 07/2026: Kommunikation und Implementation der Strategieinhalte in die Verwaltung
ab 07/2026: systematische Integration der Strategieinhalte in raumrelevante Planungen
ab 01/2026: Mitwirkung an der Erstellung von Förderanträgen im Rahmen des KfW-Förderprogramms 432 „Energetische Stadtsanierung“
2029: Evaluation der Strategie
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Die Quartiersstrategie bündelt klimarelevante Zielsetzungen für die Weiterentwicklung der Quartiere (hier insbesondere Gebäudebestand, Öffentliche Räume). Durch ihre regelmäßige Integration in weitere städtische Planungen leistet sie einen Beitrag zur systematischen Berücksichtigung und Integration der Zielsetzung in raumrelevante Planungen der Stadt.
Zielgruppe(n)
Raumrelevant planende und agierende Dienststellen der Stadt Bonn
Wohnungswirtschaft
Bonner Energie Agentur e. V.
Indikatoren
Sanierungsrate
Heizungstauschrate
Endenergieverbrauch (Wärme, private Haushalte)
Anzahl Förderanträge
Anzahl Leuchtturmprojekte
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
DS 252980 – Mitteilungsvorlage - Klimaplan-Steckbrief 4.2.2.1 „Entwicklung einer interdisziplinären Umsetzungsstrategie für die integrierte, klimafreundliche Quartiersentwicklung“ | Sachstandsbericht & Pilotprojekt
DS 241651 – Mitteilungsvorlage - Klimaplan-Steckbrief 4.2.2.1 „Entwicklung einer interdisziplinären Umsetzungsstrategie für die integrierte, klimafreundliche Quartiersentwicklung“ | Sachstandsbericht
DS 252604 – Beschluss Wärmeplan (darin Anhang 5 Umsetzungsstrategie), Maßnahme A-1-02
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
2.1.1 Klimaviertel
4.3.1 Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e. V.

Projektname:
Quartiersmanagements, Bönnsche Viertel
Kostenschätzung 2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 75.000 25.000 25.750 26.523 27.318
Investiv (EUR)
Steckbrief 4.3.1. - Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e.V.

Steckbrief 4.3.1. - Beratungsangebote und Informationskampagnen der Bonner Energie Agentur e.V.

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.3 Sanierung und Umbau im Gebäudebestand
Laufzeit
Start (Jahr): 2024 Ende (Jahr): 2035
Beschreibung
Der Bonner Energie Agentur e.V. kommt eine zentrale Rolle bei der Beratung zum energiesparenden Bauen und Sanieren, dem Heizungstausch und damit der Senkung der Energiekosten und der Erreichung der Klimaschutzziele zu. Ihre Aufgaben und die Finanzierung sind in einem Ratsbeschluss sowie der Betrauung und einem entsprechenden Vertrag festgelegt. Der vorliegende Steckbrief bündelt sämtliche Klimaplan-Aktivitäten der BEA. Die Finanzierung bis einschließlich 2028 wurde beschlossen.

1. BEA nebenan
Ein quartiersbezogener Ansatz bietet viele Vorteile bei Sanierung, Energieversorgung und Beratung. Da viele Gebäude eines Quartiers ein ähnliches Baualter, eine vergleichbare Bausubstanz und technische Ausstattung aufweisen, lassen sich übertragbare Lösungen entwickeln. Die Quartiersbüros „BEA nebenan“ ergänzen das bestehende Beratungsangebot der BEA. Sie bieten Energieberatungen nach dem BEA-Standard und nutzen die Nähe zu den Bewohner*innen, um mehr Menschen zu erreichen. Ziel ist die jährliche Sanierungsrate in den Fokusgebieten auf 3 % zu steigern, die Sanierungstiefe zu erhöhen und den Umstieg auf klimaneutrale Heizsysteme zu fördern. Ergänzend werden Formate entwickelt, die die gemeinschaftliche Ebene in Nachbarschaften aktivieren – etwa Gruppenberatungen, Besuche guter Beispiele oder die Unterstützung gemeinschaftlicher Initiativen für Sanierung und Heizungstausch. Es sollen Zielgruppen angesprochen werden, die bislang schwer erreicht wurden.

Geplant ist ein Online-Tool („Sanierungs-Check“) welches einen niederschwelligen Einstieg und erste Orientierung bietet. Zusätzlich sollen ehrenamtliche Multiplikator*innen ausgebildet werden, um zu einfachen Maßnahmen zur Wärmewende zu informieren. Diese niederschwellige Beratung beschränkt sich auf einfache, schadensfreie Maßnahmen und verweist bei Bedarf an professionelle Angebote. Diese zusätzlichen Maßnahmen gehen auch auf den Beschluss zur kommunalen Wärmeplanung zurück (DS 252604).

2. Fokusinitiative Unterstützung privater Vermieter*innen und Wohnungseigentümergemeinschaften & Beratung zum städtischen Förderprogramm Bestandssanierung
Seit 2022 berät die BEA Wohneigentümergemeinschaften (WEG) und baut auf diesen Erfahrungen auf. Die Zielgruppe der privaten Vermieter*innen kommt neu hinzu.
Folgende Maßnahmen für diese spezifischen Zielgruppen werden durchgeführt:
  • Aktivierung:
    • durch Öffentlichkeitsarbeit, (Merkblätter, Webseite, Social Media)
    • Themenabende und Vorträge
    • Best-Practice Spaziergänge
    • öffentliche Präsenz (z.B. Infostände, WEG-Café, Vermietenden-Café)
  • Erst- und Folgeberatungen:
    • Angebote zur individuellen Beratung in den Büros der BEA
    • Gruppenberatungen
    • spezifische Angebote (z. B. für Hausverwaltungen)
  • Langfristige Begleitung von Pilotprojekten/Best Practices in Kooperation mit weiteren Fachleuten (z.B. Energie-Effizienz-Experten), um Prozess, Akteure und Hemmnisse besser zu verstehen und geeignete Methoden zu entwickeln und um anderen zu zeigen, wie es geht.
Die Aktivität zielt auch darauf, sozialverträgliche Sanierungen zu unterstützen. Zudem sollen Parameter für sozialverträgliche Sanierungen privat vermieteter Wohnhäuser sowie Beratungsangebote für finanzschwache Haushalte entwickelt werden.
Im Mitwirkungsverfahren Bonn4Future wurde angeregt, Personen zu schulen und einzusetzen, die bei Sanierung und Heizungstausch zwischen den Interessen von Mieterinnen und Vermieterinnen vermitteln. Daher soll geprüft werden, wie eine solche Vermittlerrolle gestaltet und umgesetzt werden kann. Wenn möglich, sollen hierfür Personen geschult und eingesetzt werden. Die Beratung von Mieter*innen erfolgt in Kooperation mit der Verbraucherzentrale.
Die Stadt Bonn verantwortet die Umsetzung des „Förderprogramms Bestandssanierung“, während die BEA die dazugehörige Energieberatung durchführt.

3. Kampagne „Einfach.Warm.Zuhause.“
Die Kampagne Einfach.Warm.Zuhause. (ehemals Initiative Sparen Jetzt) der BEA konzentriert sich auf kostengünstige und leicht umsetzbare Maßnahmen. Ziel ist es, private Eigentümer*innen zu motivieren, ihren Wärme- und Heizenergieverbrauch zu senken und insbesondere Haushalten mit geringem Einkommen Handlungsoptionen aufzuzeigen. Einige Maßnahmen können auch durch Mieter*innen umgesetzt werden. So trägt die BEA dazu bei, soziale Härten zu vermeiden und die Energiewende gerecht zu gestalten. Durch die Kampagne sollen die Einsparmaßnahmen bekannter und das Vertrauen in die BEA als unabhängige Expertin für Sanierungsfragen gestärkt werden.
Bereits kleinere Schritte mit geringen Investitionen können spürbare Wärmebedarfseinsparungen erzielen. Der Fokus liegt auf schnell amortisierenden und/oder geringinvestiven Maßnahmen, die teils in Eigenleistung, teils mit fachlicher Unterstützung umgesetzt werden können.
Zur breiten Wirkung umfasst die Kampagne mehrere Bausteine: ein visuelles Design mit Key-Visuals, Website, Plakaten, Broschüren, Social-Media-Inhalten und weiteren Werbematerialien. Veranstaltungen wie Vorträge begleiten die Umsetzung. Die Kampagne ist in Beratung, Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit der BEA integriert – unter anderem durch BEA nebenan in den Quartieren.
In den Jahren 2026 und 2027 wird die Kampagne verstetigt und ausgebaut – etwa durch zusätzliche Aktionen, Unternehmenskooperationen sowie die Anpassung und Erweiterung der Maßnahmen. Eine Fortsetzung über 2027 hinaus ist möglich und wird entsprechend erneut in die Beratung eingebracht.
Seit Herbst 2024 werden kostenfrei smarte Thermostate an Haushalte mit Bonn-Ausweis durch die Stadt Bonn in Kooperation mit der VZ ausgegeben, die dabei helfen, den Heizenergieverbrauch zu regulieren und Kosten zu senken. Das Projekt endet mit Verausgabung aller Thermostate (Gesamtwert von 50.000 Euro).
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
1. BEA-nebenan:
  • Aufbau personeller Strukturen (Koordinator*innen, Berater*innen, Netzwerker*innen)
  • Erstellung des BEA-nebenan Konzepts
  • Enge Kooperation mit den Klimavierteln Beuel und Bad Godesberg (OB-22) und der Quartierskonzepte (61-1)
  • Eröffnung Quartiersbüros BEA nebenan Küdinghoven und Friesdorf
2. Beratungen WEG und private Vermieter*innen:
  • Kooperation bei der Konzipierung des Förderprogrammes für die sozialverträgliche, energetische Bestandssanierung
  • Aufbau eines stufenweise aufgebauten Konzepts für Beratungsangebote für WEG,
  • Erarbeitung von Infomaterial, Informations- und Beratungsformaten für WEGs, Website
  • Ausbau der WEG Beratung, Umsetzung neuer Formate gemäß Konzept
3. Kampagne:
  • Erarbeitung des Konzepts
  • Fertigstellung Sanierungsbausteine
  • Start der Kampagne inkl. Website Oktober 2025, breit gefächerte Öffentlichkeitsarbeit,
  • Kostenfreie Ausgabe smarter Thermostate seit Herbst 2024
Nächste Meilensteine im Rahmen dieses Steckbriefs:
1. BEA-nebenan:
  • Sondierung von Fördermitteln
  • Auswahl zweier weiterer Standorte in den Bezirken Hardtberg und Bonn
  • Ausbau und Vertiefung der Vernetzung vor Ort
  • Aufbau Beratungsnetzwerk für Sanierungsmaßnahmen in Eigenleistung
  • Weiterentwicklung des Beratungs- & Aktivierungsangebots
  • Pressearbeit zu erreichten Erfolgen
  • Erprobung und Veröffentlichung eines Online-Tools
  • Durchführung von aufsuchenden Beratungskampagnen mit Energieeffizienz-Expert*innen (Energiekarawane)
  • Kooperation mit Organisationen im Quartier
  • Konzeption und rechtliche Prüfung gem. DSGVO einer externen Evaluierung
  • Prüfung von Fördermitteln für die Quartiersbüros
2. Beratungen WEG und private Vermieter*innen:
  • Auswahl & Begleitung der Pilotprojekte / Best Practices inkl. begleitender Öffentlichkeitsarbeit
  • Entwicklung eines Informations- und Beratungskonzepts für private Vermieter*innen
  • Erarbeitung von Infomaterial und Formaten für private Vermieter*innen
  • Beratung für Mieter*innen in privat vermieteten Gebäuden
  • Einbindung beider Zielgruppen in die BEA nebenan, für Kontakt, Begleitung von Sanierungen sowie Dokumentation
3. Kampagne:
  • Einbindung der Kampagne in die Arbeit der BEA, sowohl Öffentlichkeitsarbeit sowie allgemein und in den Quartieren, Kooperation mit lokalen Stakeholdern
  • Entwicklung weiterer Formate und Materialien sowie Nutzung weiterer Kanäle
  • Auswertung der Kampagne
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Zu BEA-nebenan und Beratungen:
  • Abhängig vom Anlass zur energetischen Sanierung bei Eigenheimbesitzer*innen und privaten Vermieter*innen.
  • Baulich-technische Bedingungen, die politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen inkl. Förderkulisse und die wirtschaftliche Entwicklung sowie gesellschaftlich-mediale Narrative haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Erfolge von Beratung und Information.
  • Letztlich zahlen die Maßnahmen auf den Indikator Energiebedarfsreduktion (durch Sanierung) und die Exnovation fossiler Heizungssysteme (durch einen Heizungstausch zu erneuerbaren Energieträgern) ein.
Zur Kampagne:
  • Abhängig davon, ob die Zielgruppe erreicht werden kann, ergibt sich ein mittleres Potenzial zur Energiebedarfsreduktion durch Verhaltensänderungen und technologische Maßnahmen.
  • Wichtig ist, es nicht bei einmaligen Kommunikationsmaßnahmen zu belassen, sondern kontinuierlich vielfältige Medien zu nutzen.
Zielgruppe(n)
  • (Selbstnutzende) Haus- und Wohnungseigentümer*innen
  • Private Vermieter*innen
  • Mieter*innen in privat vermieteten Gebäuden
  • Wohnungseigentümergemeinschaften: Selbstnutzende Wohneigentümer*innen, Beiräte, Verwaltungen und Mieter*innen in WEGs
Indikatoren
Zu BEA-nebenan und Beratungen:
  • Durchgeführte Beratungen für Haus- und Wohnungseigentümer*innen
  • Anzahl der Folgeberatungen (Flankierung im Sanierungsprozess)
  • Durchgeführte Veranstaltungen (Informationsvermittlung)
  • Kontakte an Infoständen (Aktivierung & Information)
  • Beratungen Multiplikator*innen (Handwerk, Schornsteinfeger, etc.)
  • Durchgeführte energetische Modernisierungen
  • Sanierungsrate
  • Heizungstauschrate (Wärmepumpen, Fernwärme)
  • Endenergieverbrauch (Wärme, private Haushalte)
  • Ausgelöste Investition für Sanierung
  • Nutzung erneuerbarer Energien (Strom und Wärme)
  • Anzahl qualifizierter Multiplikator*innen
  • Nutzungszahlen Online-Tool (ggf. Integrierte Zufriedenheits-/Weiterempfehlungsabfrage)
Zur Kampagne:
  • Statistik/Auswertung Website und Follower, Likes und Teilen auf Social Media
  • Teilnehmerzahlen an der Kampagne zugeordneten Veranstaltungen
  • Menge an verteiltem Werbematerial (wie Hand- bzw. Wurfzettel)
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
4.2.2. Beratungsangebote zur optimierten Wohnraumnutzung
4.2.3. Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte
4.3.5. - Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung
5.2.1 Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung

Projektname:
Kostenschätzung 2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 1.270.000 1.550.000 1.596.500 1.538.305 1.584.454
Investiv (EUR) -----
Steckbrief 4.3.2. - Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung

Steckbrief 4.3.2. - Förderprogramm für die sozialverträgliche energetische Bestandssanierung

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.3 Sanierung und Umbau im Gebäudebestand
Laufzeit
Start (Jahr): 2025 Ende (Jahr): 2029, ggf. Fortschreibung
Beschreibung
Ein erheblicher Teil der Mietwohnungen befindet sich im Eigentum privater Vermieter*innen, für die die Umsetzung energetischer Modernisierungsmaßnahmen häufig eine finanziell wie auch organisatorisch deutlich größere Herausforderung darstellt als bei professionellen Wohnungsgesellschaften. Das Programm fördert die Sanierung der Gebäudehülle, den Austausch ineffizienter Heizsysteme gegen klimafreundliche Technologien und den Einbau effizienter Lüftungstechnik . Gefördert wird die Modernisierung der Gebäude der Effizienzklassen F, G und H. Durch die gezielte Förderung wird ein Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und zur Sozialverträglichkeit der Energiewende geleistet. Zuwendungsempfänger*innen verpflichten sich, eine Erhöhung der jährl. Miete lediglich um 3% der für die Wohnung aufgewendeten Kosten vorzunehmen. Das Förderprogramm erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, richtet sich an Eigentümer*innen privat vermieteter Wohngebäude und unterstützt sie finanziell bei energetischen Sanierungsmaßnahmen. So profitieren nicht nur die Vermietenden durch wertsteigernde Modernisierungen, sondern auch die Mieter*innen durch die sinkenden Energiekosten und erhöhten Wohnkomfort.
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
  • Entwicklung der Förderrichtlinie
  • Inkrafttreten der Förderrichtlinie im August 2025
  • Realisierung des digitalen Antragsverfahrens
  • Öffentlichkeitswirksame Bewerbung des Förderprogramms und Beratungsangebote in Zusammenarbeit mit der BEA
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
  • Evaluierung, ggf. Überarbeitung der Förderrichtlinie
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
  • Steigerung der Sanierungsquote im Bereich der Wohngebäude
  • Heizungstausch
Zielgruppe(n)
Eigentümer*innen privat vermieteter Wohngebäude
Indikatoren
  • realisierte Sanierungen / Modernisierungen
  • Wärmepumpen (Anzahl)
  • Endenergieverbrauch (gesamt und private Haushalte)
  • fossile Wärmeerzeugungsanlagen (Öl und Gas)
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
  • 4.3.1. BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren
  • 4.3.2. Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte
  • 4.3.3. Fokusinitiative Unterstützung privater Vermieter*innen und Wohnungseigentümergemeinschaften & Beratung zum städtischen Förderprogramm Bestandssanierung
  • 4.3.4. Kampagne „Einfach.Warm.Zuhause.“
  • 5.2.1. Fortschreibung Kommunale gesamtstädtische Wärmeplanung
  • 5.3.3. Bürgerenergieprojekte fördern
Projektname: -
Kostenschätzung 2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 1.500.000 4.500.000 4.500.000 4.500.000 -
Investiv (EUR) - - - - -
Steckbrief 4.4.1. - Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben

Steckbrief 4.4.1. - Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.4 Klimaneutraler Wohngebäudeneubau
Laufzeit
Start (Jahr): 2023 Ende (Jahr): 2035
Beschreibung
Der Gebäudesektor verursacht einen großen Teil der CO2-Emmissionen, wobei nicht nur der laufende Energiebedarf für Wärme und Kälte, sondern auch die Errichtung von Bauwerken selbst CO2-Emissionen verursacht. Demgegenüber steht die bereits verbaute „graue Energie“, die für bestehenden Gebäuden bereits verbraucht wurde. Neben einer Neubauweise, die CO2-Emmissionen einspart, stellt somit der Erhalt und die Transformation bestehender Bausubstanz einen weiteren zentralen Baustein einer Suffizienz orientierten Nachhaltigkeitsstrategie im Bauwesen dar.

Die Weiterentwicklung der Energieleitlinien durch den Steckbrief 4.2.2.3. in Form der im Februar 2025 beschlossenen „Bonner Standards für klimafreundlichen Neubau“ (DS 242211) begegnen bereits den Hauptursachen der Treibhausgasemissionen durch Neubauten, in dem sie neben der Effizienz auch die Ökobilanz des Bauwerks und die Flächensuffizienz betrachten. Im nächsten Schritt soll das Ziel der Ressourcenschonung und Reduktion grauer Emissionen durch Bestandserhalt als ein wesentlicher Beitrag zur Klimaneutralität im Gebäudebereich implementiert werden.

Schon im Zielbeschluss zum Klimaplan 2022 wurde die Verfolgung dieses Ansatzes durch einen angenommenen Änderungsantrag zum Steckbrief formuliert, der in der Fortführung umgesetzt werden soll.

Direkte Handlungsbereiche gibt es in den Bauleitplan- und Wettbewerbsverfahren sowie bei der Entwicklung städtischer Liegenschaften. Darüber hinaus soll die Steigerung des Bestanderhalts, der Umnutzung und Erweiterung auch hinsichtlich der Verbindung mit anderen Steckbriefen fachlich betrachtet werden. Beispielhafte Themen sind hier Gebäudetransformation, Nutzungsänderungen, Innenentwicklung, Wohnraumerweiterung und Optimierung im Zuge von Sanierungen.
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
  • Erstellung von erweiterten konzeptionellen Grundlagen zur Bewertung von Bestandsbauwerken
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
  • Erstellung von Leitlinien und die strukturelle Verankerung in Planungsprozessen (Grundsatzbeschluss)
  • Verbreitung und Verstetigung der Konzepte zum Bestandserhalt
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Circa 50% der CO2 Emissionen werden beim Neubau durch die Gebäudesubstanz selbst, die sogenannte „graue Energie“ verursacht. Daneben ist der Bausektor für circa 80% der inländischen Ressourcenverbräuche und für circa 50% der Abfälle verantwortlich und der Treiber für weitere Flächenversiegelung. Der Erhalt und die Erweiterung von bestehender Gebäudesubstanz stellt somit einen wesentlichen Faktor für die klimaneutrale und klimaangepasste Stadtentwicklung, ressourcenschonendes Bauen und Suffizienz Strategien im Baubereich dar.
Zielgruppe(n)
  • Kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger
  • städtische Unternehmen wie SGB und SEG
  • externe Planungsbüros
  • Wohnungswirtschaft und Investoren
  • Fördermittelgeber
  • Bürger*innen
  • Optional: Forschungseinrichtungen und Hochschulen / Universitäten
Indikatoren
  • Die Reduktion des CO2 Ausstoßes, messbar durch die Ökobilanzierung im Bauprozess
  • Reduktion des Abfallaufkommens aus Baumaßnahmen
  • Reduktion der Flächenversiegelung durch Bestandserweiterungen, messbar durch Angaben der zusätzlichen/reduzierten Flächenversiegelungen im Bauprozess
  • Steigerung der Sanierungsquote
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
DS 222006-67 AA: Zielbeschluss Bonner Klimaplan Änderungsantrag der Koalition zur Vorlage 222006 Graue Energie / Erhaltung von Bestandsgebäuden
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
4.3.1. BEA nebenan: Energieberatung in Bonns Quartieren
4.3.2. Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte

Projektname: Sanierungsberatung (BEA)
Kostenschätzung 2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 5.000 25.000 5.000 5.150 5.305
Investiv (EUR) -----
Steckbrief 4.4.2. - Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff

Steckbrief 4.4.2. - Kohlenstoff binden im urbanen Raum: Holz als nachhaltiger Baustoff

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.4 Klimaneutraler Wohngebäudeneubau
Laufzeit
Start (Jahr): 2026 Ende (Jahr): 2028
Beschreibung
Holzbaustoffe sind ein wichtiger Baustein für die Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes. Eine gesteuerte, moderate und stetige Holznutzung hilft zudem dabei, gesunde Wälder zu schaffen und Kohlenstoff zu binden. Daher ist der Einsatz von Holz im Gebäudesektor eine anerkannte und erprobte Technik im Kontext des sogenannten Carbon-Dioxide Removal (CDR).

Im Rahmen dieses Steckbriefes wird ein Holzverfügbarkeitscheck eingeführt. Mit dem Holzverfügbarkeitscheck wird geprüft, inwieweit die vorkommenden Baumarten im Stadtwald/oder auch in der Region für die bauliche Verwendung geeignet sind, entsprechend den aktuellen Bautechniken.

Durch Kommunikationsmaßnahmen soll zudem die Öffentlichkeit in Richtung regionaler Wertschöpfungsketten und Möglichkeiten des Holzbaus sensibilisiert werden. In diesem Rahmen werden die folgenden Aktivitäten umgesetzt:
  • Öffentlichkeitsarbeit aufbauen/stärken/vernetzen zu den Möglichkeiten des urbanen Holzbaus → Vorurteile abbauen, z. B. beim Brandschutz, und Wissen aufbauen, zum Beispiel zum konstruktiven Holzschutz.
  • Identifikation und Begleitung eines öffentlichkeitswirksamen Sanierungs- oder Bauprojektes im Bereich Holzbau, bspw. indem ein öffentliches Gebäude in Bonn mit einer Eichenfassade aus dem Stadtwald erbaut wird.
Mit den beteiligten Ämtern wird zudem – anknüpfend an den Planungsleitfaden und den Nachhaltigkeitscheck – der Aufbau eines Holzeignungstests für öffentliche Bauten und die Stadtplanung geprüft.

Durch diese Maßnahme können die Ökosystemdienstleistungen des Waldes (Artenvielfalt, Kohlenstoff-Sequestrierung, Erholungsfunktion, u.a.) gesteigert werden.
Meilensteine
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
  • Entwurf des Holzverfügbarkeitscheck
  • Einrichtung einer interkommunalen Arbeitsgruppe und deren erste Sitzung
  • Entwurf des Holzeignungstests
  • Fachveranstaltung / Workshop mit
    • Mitgliedern des Rates,
    • des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda,
    • des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen,
    • des Betriebsausschusses SGB und
    • Kooperationspartnern und Fachvereinigungen (z. B. BDA – Bund Deutscher Architekt*innen)
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Holz im Bauwesen stellt durch Reduzierung der grauen Energie im Bauprozess sowie durch Verwendung erneuerbarer, regional verfügbarer Rohstoffe insbesondere in Verbindung mit nachhaltiger Forstwirtschaft eine gute Möglichkeit für nachhaltiges Bauen dar.

Neben dem Einsatz von Holz im Neubau kann diese Maßnahme auch im Rahmen der Bestandssanierung die angestrebte Klimaneutralität unterstützen, beispielsweise durch bei der Sanierung und Aufwertung von Fassaden, durch die energetische Verbesserung von Gebäudehüllen mittels Holzfaser-Dämmstoffe oder durch Aufstockung bestehender Gebäude mit leichten Holzbauweisen zur Nachverdichtung.

Die Möglichkeiten des modernen Holzbaus werden aktuell noch unzureichend genutzt – u.a. weil der gesellschaftliche Wissensfundus zum modernen Holzbau in Teilen unzureichend ist. So werden Holzbauten nach wie vor mit schlechten Brandschutzeigenschaften unterstellt. Das entspricht nicht dem Stand der Forschung (vgl. TIMpuls-Projekt: „Holzbauten halten beim Brandschutz mit“).
Zielgruppe(n)
  • Öffentliche und private Bauträger
  • Multiplikatoren im Bausektor
  • Handwerk und Industrie im Bereich Holzverarbeitung
  • Forstbetriebe, forstwissenschaftliche Institutionen
Indikatoren
Speicherpotenzial im Stadtgebiet
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
-
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
4.1.1. Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand
4.2.1. Klimagerechte Innenentwicklung und Nachverdichtung
4.2.3 Strategie für integrierte und klimafreundliche Quartiere der Stadt Bonn (klimafreundliche Quartiersstrategie) – Implementation und Umsetzung
4.4.1. Energieleitlinien: Weiterentwicklung bezüglich Bestandserhalt als strategischer Ansatz für nachhaltige Bauvorhaben
7.1.3. Naturkapitalfonds zur Mobilisierung privater Mittel und Flächen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität
7.3.1. Potenzialstudie technische Kompensation und Speicherung

Projektname: -
Kostenschätzung (im Wirtschaftsplan des SGB; es liegt noch keine Kostenschätzung vor)
2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) -----
Investiv (EUR) -----
Steckbrief 4.5.1. - Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude

Steckbrief 4.5.1. - Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude

Handlungsfeld Handlungsschwerpunkt
4 Gebäude 4.5 Klimaneutrale Nichtwohngebäude
Laufzeit
Start (Jahr): 2024 Ende (Jahr): 2035
Beschreibung
  • Zur klimaneutralen Transformation des Gebäudebestandes sollen Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude im Rahmen von Klimapartnerschaften auf ihrem Weg unterstützt werden. Insbesondere kleinere Träger*innen, wie z. B. einzelne kirchliche oder muslimische Gemeinden, Vereine aus Sport und Kultur, haben einen großen Beratungsbedarf im Bereich Klimaschutz und -anpassung.
  • Ein Werkzeugkoffer soll die Träger*innen gezielt dabei unterstützen, erste Schritte, z. B. bei der Sanierung ihrer Gebäude, Steigerung der Energieeffizienz oder der Klimaanpassung zu gehen. Die Träger*innen können dadurch ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und als Multiplikatoren über ihre Mitglieder wirken.
Meilensteine
Bereits erreichte Meilensteine seit 2023:
  • Kontaktaufbau, Erstgespräche
  • Schärfung der Zielgruppe und Beschluss des Lenkungsausschuss Klima dazu
Nächste Meilensteine im Rahmen des Steckbriefs:
  • Entwicklung der passenden Instrumente zur Beratung
  • Erstberatung von Träger*innen
  • Optional: Erfahrungsaustausch in der Zielgruppe, in Zusammenarbeit mit dem Sport- und Bäderamt, dem Kulturamt und ggf. weiteren Fachämtern
Beitrag zur Zielerreichung des Handlungsschwerpunktes
Steigerung der Sanierungsquote, klimafreundlicher Neubau
Zielgruppe(n)
Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude
Indikatoren
  • Durchgeführte Beratungen
  • Beantragte Fördermittel nach Beratungen
  • Endenergieverbrauch (gesamt)
Relevante Beschlüsse / Mitteilungen
DS 252951 – Mitteilungsvorlage - Sachstand zu den Klimaplansteckbriefen 4.5.2.1. Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude und 4.3.2.1 Kooperationsvereinbarungen mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft (Neubau und Bestand)
Synergien mit folgenden Steckbriefen / Projekten
Steckbrief-Nummer und -Titel:
  • 2.3.1. Förderung von Nachhaltigkeits-Projekten und -Veranstaltungen im Sport
  • 3.3.3. Klimapartnerschaft mit der Wirtschaft
  • 4.1.1. Strategie für klimaneutralen Gebäudebestand
  • 4.3.2. Entwicklung integrierter energetischer Quartierskonzepte
  • 4.3.4. Kampagne „Einfach.Warm.Zuhause.“
Projektname: -
Kostenschätzung 2025 2026 2027 2028 ab 2029 jährlich
Konsumtiv (EUR) 5.000 2.500 2.575 2.652 2.732
Investiv (EUR) - - - - -

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