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OB Katja Dörner im Gespräch mit Schüler*innen des Robert-Wetzlar-Berufskollegs

OB Katja Dörner im Gespräch mit Schüler*innen des Robert-Wetzlar-Berufskollegs

Frag die OB – geht an Schulen: Katja Dörner erneut im Gespräch mit Bonner Schüler*innen – Rund 120 Jugendliche stellen Fragen zum Wohnen, Klima und Stadtpolitik.

 

Oberbürgermeisterin Katja Dörner sitzt mit einem Mikrophon in der Hand neben Schülerinnen und Schülern.

Wie werden junge Menschen mit der Politik ins Gespräch gebracht? Am besten direkt – und persönlich. Genau das macht Oberbürgermeisterin Katja Dörner mit dem Format ‚Frag die OB – geht an Schulen‘. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2024 an Bonns Fünfter wurde das Gesprächsformat nun am Robert-Wetzlar-Berufskolleg fortgesetzt. Mit dabei: rund 120 Schüler*innen.

 

„Jugendliche sind bereit, Verantwortung zu übernehmen“

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich Schülerinnen und Schüler des Robert-Wetzlar-Berufskollegs im Rahmen einer Projektwoche intensiv auf das Gespräch vorbereitet. Die Fragerunde zeigte: Hier sitzen junge Menschen, die ihre Stadt kennen – und verändern wollen. OB Katja Dörner zeigte sich beeindruckt: „Es war großartig, heute mit so vielen engagierten jungen Menschen über Kommunalpolitik zu sprechen. Ihre Fragen, Meinungen und Ideen zeigen eindrucksvoll, wie sehr Jugendliche bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Genau das braucht Bonn: frische Impulse und mutige Stimmen. Ich bin stolz auf das, was wir in den letzten Jahren erreicht haben, um junge Perspektiven sichtbar und hörbar zu machen – aber wir haben noch viel vor uns.“

 

Fragen zu Schulpolitik und Klimaschutz

Wie bereits beim ersten Schulbesuch war auch dieses Mal ein großes Interesse bei den Jugendlichen vorhanden. Die Bandbreite der angesprochenen Themen war groß: Alena (19), Auszubildende zur Erzieherin, fragte beispielsweise: „Welche Maßnahmen sind geplant, damit auch Menschen in Ausbildung oder mit geringem Einkommen in der Nähe zentraler Ausbildungs- oder Arbeitsstellen wohnen können?“

Weitere Fragen betrafen die Schulpolitik der Stadt, den Umgang mit Einsparungen im städtischen Haushalt sowie die Finanzierung wichtiger Projekte. Ein zentrales Thema war auch der Klimaschutz: „Welche konkreten Maßnahmen plant die Stadt Bonn, um ihre Klimaziele zu erreichen – besonders im Alltag der Bürgerinnen und Bürger?“, fragte eine Schülerin.

 

Politik zum Anfassen

Mit dem Schulformat „Frag die OB – geht an Schulen“ baut die Stadt Bonn ihr Angebot zur Jugendbeteiligung weiter aus. Ziel ist es, kommunalpolitische Themen direkt in die Lebenswelt junger Menschen zu bringen – verständlich, offen und auf Augenhöhe. „Viele Jugendliche wollen sich einbringen, haben Ideen, stellen berechtigte Fragen. Genau das brauchen wir für eine zukunftsfähige Stadt“, betonte Dörner nach der Veranstaltung.

Auch Julian Anselm, Schulleiter des Robert-Wetzlar-Berufskollegs, zog ein positives Fazit: „Unsere Schüler*innen erleben hier, dass ihre Themen gehört werden – für viele ist das eine neue Erfahrung. Das hilft, Interesse an Politik und Mitgestaltung zu wecken.“

Die Veranstaltungsreihe soll fortgesetzt werden. Der direkte Austausch mit Jugendlichen bleibt ein zentraler Baustein für eine offene, dialogorientierte Stadtpolitik.
 

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