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E-Scooter-Sharing
Kurzsteckbrief
Was ist E-Scooter-Sharing?
Bei E-Scooter-Sharing handelt es sich um ein Leihsystem von E-Scootern, das in dem dazugehörigen Bedienungsgebiet für Einwegfahrten funktioniert.
Wie funktioniert es?
E-Scooter können über eine App des jeweiligen Anbieters ausgeliehen werden. Das Fahrzeug kann überall innerhalb sogenannter Free-Floating-Zonen gestartet und abgestellt werden, das heißt, es ist an keine Stationen gebunden. Das Abstellen in Parkverbotszonen ist untersagt. Der Nutzungspreis setzt sich aus einer Freischaltungsgebühr und der Nutzungsdauer zusammen. Entweder wird der Minutenpreis gezahlt oder der E-Scooter wird zu einem Festpreis für einen bestimmten Zeitraum gemietet (beispielsweise für 30 Minuten oder eine Stunde).
Für wen ist das Angebot geeignet?
E-Scooter richten sich insbesondere an Personen, die kein eigenes Fahrrad nutzen wollen, aber kurze Strecken von etwa ein bis drei Kilometern zurücklegen möchten. Sie bieten sich als praktische Lösung für die sogenannte letzte Meile an, also für Wege, die sonst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt würden – beispielsweise in Kombination mit der Bahn. Liegt das Ziel weiter von der Haltestelle entfernt, kann die restliche Strecke bequem mit dem E-Scooter zurückgelegt werden. E-Scooter eignen sich somit besonders für Fahrten, bei denen verschiedene Verkehrsmittel miteinander kombiniert werden.
Wo gibt es E-Scooter-Sharing in Bonn bereits?
In Bonn sind derzeit sechs E-Scooter-Anbieter aktiv (Dott, Bolt, Voi, Lime, Ryde und Qick). Die Bediengebiete der E-Scooter-Anbieter begrenzen sich teilweise auf das Bonner Stadtgebiet und sind teilweise bis weit in den Rhein-Sieg-Kreis hinein möglich.