Direkt zum Inhalt

Klebt Bonn nicht zu

Musterseite

Klebt Bonn nicht zu

Stadtbezirk Bonn

Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Schilder, Ampel- und Laternenmasten, Geländer, Brüstungsscheiben werden mit Stickern zugeklebt . Was muss geschehen, damit sich hier die Bürger eine saubere Stadt zurückerobern. Das Projekt fokussiert auf die Entfernung von Stickern und nicht auf die Entfernung von Graffiti oder Plakatierung.im Stadtbild. Erreicht werden soll dies durch Mitmach-Reinigungsaktionen der Anwohner eines Straßenzuges, Aufklärung in Schulen und Jugendeinrichtungen und Dokumentation der Hersteller /Verantwortlichen von Stickern auf einerm öffentlichen Portal und SocialMediakanälen

Wo soll das Projekt umgesetzt werden?

Um Erfahrungen zu sammeln, würde man mit einem Stadtteil (Musikerviertel) als Inkubator beginnen und dort Anwohner, Firmen, Kirchen, Schulen ansprechen und die Akzeptanz zu testen, Mitstreiter zu gewinnen und Öffentlichkeit zu erzeugen

Das Projekt…

soll durch die Verwaltung umgesetzt werden

Kostenprognose: Von welchen Kosten gehe ich aus?

Kommunikationsmaterialien (Flyer, Plakate, … (1000)
Durchführung von Workshops in Straßen und Einrichtungen (2000)
Reinigungsmaterial und Sponsorensuche (2000)
Durchführung Aktionstage (1000)
Webseite als öffentlicher Pranger (1500)

Kommentare

Gespeichert von Lieschen Müller am Mi., 25.06.2025 - 17:51

Die Flyer zur Projektkommuniktion werden vermutlich genauso alles zumüllen wie die Aufkleber, eine Prangerseite aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren, finde ich ebenso unangebracht.

Gespeichert von Lisa Müller am Mi., 25.06.2025 - 17:51

Die Flyer zur Projektkommuniktion werden vermutlich genauso alles zumüllen wie die Aufkleber, eine Prangerseite aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren, finde ich ebenso unangebracht.

Gespeichert von Haithabu am Mi., 25.06.2025 - 18:11

Es gilt zunächst einmal das Problem genau zu definieren (vielleicht ist ja alles gut so wie es ist?) und den Zielzustand zu beschreiben (wenn ich in 2 Hahren durch die Straßen gehe, sehe ich …) und nicht ungeprüfte, spontane Ideen zu Lösungsansätzen zu diskreditieren

Gespeichert von Lieschen Müller am Do., 26.06.2025 - 08:27

Dann finde ich den Vorschlag einer „Webseite als öffentlicher Pranger“ nicht gut formuliert, was soll diese Prangerseite denn darstellen?

Gespeichert von Ulla Blockhaus am So., 29.06.2025 - 09:25

Ich mag dies Sticker. Da äußern Menschen ihre Meinung. Minimalinvasiv und ohne etwas zu zerstören. Warum nicht? Ist doch interessant. Und: das kleben Menschen dorthin, die hier leben. Da muss man nichts zurückerobern. Oder um es mit der Aktionskünstlerin Barbara zu sagen: "Das Kleben ist schön".

Gespeichert von Gast am Mi., 02.07.2025 - 14:41

Ich finde Sticker auch eine Kommunikationsform- und Ausdrucksform, genauso wie Grafitti, Plakate und Flyer. Ich frage mich, was dagegen spricht.

Gespeichert von Künstler am Fr., 04.07.2025 - 15:11

Wir wollen doch alle eine buntere Stadt, wir sollten deshalb auch Fahrräder, Autos, Briefkästen, Mülleimer mit Aufklebern verschönern

Gespeichert von Roxana am So., 06.07.2025 - 09:23

Die Stadt ist bereits zugemüllt mit Werbung, die uns versucht zu verkaufen was umweltschädlich, unnötig oder ungesund ist. Auf Bussen, Häusern, Bushaltestellen, überall nur Werbung. Das wir unseren öffentlichen Raum verkaufen und nichts davon haben beklagt niemand. Die Sraße ist zum Glück noch die öffentliche Zeitung ihrer Bewohner*innen, wo sie ihre kleinen, nicht kommerziellen Initiativen bewerben oder gar ihre Kunst zeigen. Wer sich einen rein kommerziellen öffentlichen Raum wünscht, hat nicht verstanden, wen der öffentliche Raum eigentlich gehört. Schon immer ist er für die Bürger*innen da um sich frei zu bewegen und zu äußern, nicht um als reine Konsument*innen behandelt zu werden und ihre Bewegung einzuschränken. Außerdem ist es nur in autoritären Regime möglich, den Bürger*innen selbst die letzte niedrigschwellige Ausdrucksmöglichkeit zu verbieten, und den ganzen Raum nur der konmerziellen Werbung und politischen Kampagnen zu überlassen. Überlegen Sie noch einmal ob wir hier so werden wollen.

Gespeichert von Gast am So., 06.07.2025 - 19:35

Finde Sticker eine sehr wichtige Ausdrucksform und auch gar nicht hässlich. Manche nutzen sie auch wirklich, um sich zu informieren. Es gibt sehr viele Dinge, die hässlich sind in der Stadt (Müll, Asphalt, grau, Dreck, Feinstaub, Haufen). Sticker nicht, sie sind bunt und vervielfältigen unsere Leben.

Gespeichert von IBuBonn am Do., 24.07.2025 - 12:01

... ganz zu schweigen von Graffiti ... Und dann noch Müll (sprich: Flyer) produzieren, um auf den Dreck aufmerksam zu machen? Im Tannenbusch und auch an einigen anderen Stadtteilen treffen sich die Anwohnerinnen und Anwohner ein bis zweimal im Jahr, um selbst aufzuräumen. Das schafft Gemeinschaftssinn und kostet höchstens ein paar Müllbeutel.

Cookies UI