Beim Gemeinwohlcheck vom 30. August 2025 wurde für jeden Stadtbezirk eine Rangliste der Projektvorschläge erstellt – sortiert nach ihrem erwarteten Beitrag zum Gemeinwohl. Insgesamt wurden 19 Projekte aus Bonn, 11 aus Bad Godesberg, 10 aus Beuel und 5 aus Hardtberg in die nächste Runde aufgenommen.
Im Anschluss haben die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung die eingereichten Vorschläge sorgfältig geprüft – insbesondere hinsichtlich Zuständigkeit, Umsetzbarkeit und Kosten. Auf dieser Grundlage wurde bewertet, welche Maßnahmen realistisch umgesetzt werden können.
Die Abstimmungsphase – zu der alle Bonner*innen eingeladen waren, mitzuentscheiden, welche Projekte verwirklicht werden sollten, lief bis zum 09.November 2025.
So lief die Abstimmung
1. Stadtbezirk auswählen
Die Abstimmung fand getrennt nach Stadtbezirken statt. Für jeden Stadtbezirk stand ein eigenes Budget zur Verfügung.
2. Vorschläge und Stellungnahmen ansehen
Zu jedem weitergeleiteten Vorschlag gab es eine Stellungnahme der Verwaltung, die unterhalb des jeweiligen Projekts zu finden war.
Einige Ideen konnten nach der Prüfung leider nicht als umsetzbar eingestuft werden. In der Stellungnahme wurde erklärt, warum eine Umsetzung nicht möglich ist. Für diese Vorschläge konnte daher nicht abgestimmt werden.
Bei allen umsetzbaren Projekten war zusätzlich eine Kostenprognose der Verwaltung hinterlegt.
3. Abstimmen
Jeder umsetzbare Vorschlag hatte ein eigenes Abstimmungsfeld. Wurde ein Projekt ausgewählt, füllte sich automatisch ein Budgetbalken, der anzeigte, wie viel Budget im Stadtbezirk noch zur Verfügung stand.
Es konnte für so viele Vorschläge abgestimmt werden, bis das verfügbare Budget ausgeschöpft ist. Für jedes Projekt konnte eine Stimme vergeben werden. Die Auswahl ließ sich bis zum Ende der Abstimmungsphase jederzeit anpassen.
Warum ist eine Anmeldung notwendig?
Für viele Beteiligungsverfahren auf bonn-macht-mit.de ist keine Registrierung erforderlich.
Bei der Abstimmung zum Bonner Mitmach-Budget galt jedoch eine Ausnahme: Nur registrierte Teilnehmende verfügten über ein persönliches Budget, das auf die Projekte verteilt werden konnte. Die Anmeldung stellte sicher, dass der Budgetrahmen pro Person eingehalten wurde und das Verfahren fair und nachvollziehbar blieb.